Dokumentation des Redebeitrages der Antifa Saar auf der Demonstration am 24.09.2011

Rede­beitrag der Antifa Saar Pro­jekt / AK anlässlich der Demon­stra­tion „20. Todestag von Samuel Yeboah – Demon­stra­tion gegen Ras­sis­mus und deutschen Nation­al­is­mus am 24.09.2011“ in Saar­louis.

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Pressemitteilung: Neonazis prügeln Demo-Teilnehmer ins Krankenhaus

Saar­louis / Dillin­gen, den 28.09.2011
Nach Demon­stra­tion gegen Ras­sis­mus in Saar­louis — Neon­azis prügeln Demo-Teil­nehmer ins Kranken­haus

Wie erst jet­zt bekan­nt wurde, wur­den am ver­gan­genen Sam­stag min­destens zwei Men­schen Opfer neon­azis­tis­ch­er Attack­en in Saar­louis und Dillin­gen. Bei den Tätern han­delt es sich um Mit­glieder der Nazi-Kam­er­ad­schaft „Stur­m­di­vi­sion Saar“, die ihren Schw­er­punkt im saar­ländis­chen Dillin­gen hat. Bere­its während der Auf­tak­tkundge­bung der Demon­stra­tion anlässlich des 20. Todestages von Samuel Yeboah am Sam­stag Nach­mit­tag ver­sucht­en Mit­glieder dieser Kam­er­ad­schaft am Rande zu provozieren. Nach Infor­ma­tio­nen der Antifa Saar / Pro­jekt AK kam es auch schon im Vor­feld der Demon­stra­tion durch diese Gruppe zu einem Angriff auf einen anreisenden Teil­nehmer in Saar­louis. Weit­er­lesen

Bericht: 200 Teilnehmer_innen bei Demonstration in Gedenken an Samuel Yeboah in Saarlouis

In Gedenken an den vor 20 Jahren durch einen ras­sis­tis­chen Bran­dan­schlag ermorde­ten Flüchtling Samuel Yeboah fand am ver­gan­genen Sam­stag eine Demon­stra­tion gegen Ras­sis­mus und deutschen Nation­al­is­mus in der Saar­louis­er Alt­stadt statt. Die rund 200 Teilnehmer_innen macht­en fast drei Stun­den auf das nach wie vor fehlende öffentliche Gedenken an die Tat und den gesellschaftlichen Kon­text, in dem diese entste­hen kon­nte, aufmerk­sam. Weit­er­lesen

Pressemitteilung: Gedenkdemo an Samuel Yeboah mit 200 Teilnehmer_innen in Saarlouis

Saar­brück­en, den 25.09.2011
Gedenkde­mo an Samuel Yeboah mit 200 Teilnehmer_innen

Anlässlich des 20 Todestages von Samuel Yeboah erin­nerten am gestri­gen Sam­stag knapp 200 Men­schen mit ein­er mehrstündi­gen Kundge­bung und Demon­stra­tion in Saar­louis an die Ermor­dung des Flüchtlings aus Ghana. Die Teilnehmer_innen forderten eine Gedenk­tafel in der Stadt und ein Umdenken in der Flüchtlingspoli­tik.

Auf der Auf­tak­tkundge­bung in der Franzö­sis­chen Straße sprach Peter Nobert als Vertreter des saar­ländis­chen Flüchtlingsrats und der Aktion 3. Welt Saar. Er forderte die Schließung des Flüchtlingslagers Lebach, in dem zahlre­iche Men­schen unter unwürdi­gen Bedin­gun­gen unterge­bracht sind. Ein Vertreter des Bünd­nis Buntes Hom­burg the­ma­tisierte in seinem Beitrag das kollek­tive Ver­drän­gen, wie es im Fall Samuel Yeboah zu beobacht­en ist. Die Antifa Saar / Pro­jekt AK machte in ihrem Rede­beitrag auf den uni­ver­sal­is­tis­chen Ursprung des anti­ras­sis­tis­chen Gedankens aufmerk­sam und warnte davor, diesen durch kul­tur­rel­a­tivis­tis­che Auf­fas­sun­gen aufzuwe­ichen und ins Gegen­teil zu verkehren. Weit­er­lesen

Pressemitteilung: Vor 20 Jahren wurde Samuel Yeboah durch einen rassistischen Brandanschlag in Saarlouis ermordet

Vor 20 Jahren wurde Samuel Yeboah durch einen ras­sis­tis­chen Bran­dan­schlag in Saar­louis ermordet

Am Ort des Geschehens wur­den am gestri­gen Mon­tag Mor­gen von ein­er Gruppe Antifaschist_innen Blu­men niedergelegt und ein Gedenkstein tem­porär aufgestellt. Die Antifa Saar / Pro­jekt AK fordert ein würdi­ges Gedenken und ruft für den kom­menden Sam­stag zu ein­er Demon­stra­tion in Saar­louis auf. Weit­er­lesen

20. Jahrestag der Ermordung Samuel Yeboahs – zugesandter Kurzbericht eines Antifaschisten

Heute ist der 19.September 2011. Vor genau 20 Jahren wurde Samuel Yeboah in Saar­louis Opfer eines ras­sis­tis­chen Bran­dan­schlages. Gegen 3:30 Uhr mor­gens war in dem Asylbewerber_Innenheim in Saar­louis Fraulautern mit Hil­fe eines flüs­si­gen Brennstoffs Feuer gelegt wor­den. Bis heute ist nicht ganz klar ob Samuel, der heute 47 Jahre alt wäre, ver­sucht hat­te durch das bren­nende Trep­pen­haus zu flücht­en oder ob er bere­its aus dem Haus hin­aus­gekom­men war und ver­suchen wollte anderen Men­schen zu helfen. Weit­er­lesen

20. Todestag von Samuel Yeboah – Demonstration gegen Rassismus und deutschen Nationalismus am 24.09.2011

Franzö­sis­che Straße (Pavil­lon) — Saar­louis — 14.00 Uhr

Aufruf [PDF]Fly­er A6 [PDF]Plakat [PDF]

Aufruf zur Demon­stra­tion:
Am 19. Sep­tem­ber 1991 fiel Samuel Kofi Yeboah in Saar­louis einem ras­sis­tis­chen Bran­dan­schlag zum Opfer. Er ist eines der ersten Opfer ras­sis­tis­ch­er Gewalt in West­deutsch­land nach der Wiedervere­ini­gung. Anlässlich seines nahen­den 20. Todestags wollen wir mit ein­er Aktion­srei­he an Samuel Yeboah, dessen Mörder_innen nie gefasst wur­den, würdig erin­nern und den ras­sis­tis­chen All­t­ag in der Bun­desre­pub­lik und Europa the­ma­tisieren.
Wir knüpfen hier­mit an Aktiv­itäten anlässlich des 5., 10. und 15. Todestags an. Am 10. Todestag hiel­ten mehrere anti­ras­sis­tis­che Grup­pen eine Gedenkver­anstal­tung ab, in deren Ver­lauf am Rathaus in Saar­louis eine schwere Stein­plat­te zum Gedenken an Yeboah ange­bracht wurde. Die Stadt fühlte sich durch das Gedenken offen­bar gestört und prozessierte sowohl auf straf- als auch auf zivil­rechtlichem Weg gegen die Anbringung der Gedenk­tafel und bekam vor Gericht Schadenser­satz zuge­sprochen. Weit­er­lesen

Filmvorführung: „Die Wahrheit liegt/lügt in Rostock“ – mit Kurzvortrag zum Mord an Samuel Yeboah

Filmvor­führung: “Die Wahrheit liegt/lügt in Ros­tock” — mit Kurzvor­trag zum Mord an Samuel Yeboah
Don­ner­stag, 7. Juli 2011
20 Uhr im Kino achtein­halb
Nauwieser­straße 19, Saar­brück­en

Am 19. Sep­tem­ber 1991 wurde der Flüchtling Samuel Yeboah bei einem ras­sis­tis­chen Bran­dan­schlag in Saar­louis ermordet. Diese Tat ist bis heute nicht aufgek­lärt, bis heute erin­nert nichts in Saar­louis an den gewalt­samen Tod Yeboahs. Im Rah­men ein­er Kam­pagne anlässlich seines 20. Todestages zeigen wir den Film “The truth lies in Ros­tock”. Weit­er­lesen