Veranstaltungen im Oktober — November

Irakische Juden ver­lassen den Flughafen Lod (Israel) auf ihrem Weg zum ma’abara-Tran­sit­lager (1951).

Mittwoch / 30.10.2019 / 20.00 Uhr
Vere­inte Natio­nen gegen Israel – Wie die Uno den jüdis­chen Staat dele­git­imiert
Vor­trag von Alex Feuer­herdt
Fest­saal des Rathaus­es / Rathaus­platz 1 / 66111 Saar­brück­en

Don­ner­stag / 21.11.2019 / 20:00 Uhr
Der Exo­dus der Juden aus der ara­bis­chen Welt & dem Iran:
Diskri­m­inierung, Flucht & Vertrei­bung
Vor­trag von Dr. Stephan Gri­gat
Fest­saal des Rathaus­es / Rathaus­platz 1 / 66111 Saar­brück­en

Die Ver­anstal­tun­gen find­en statt im Rah­men­pro­gramm der Ausstel­lung:
1948. Die Ausstel­lung” — Zur Grün­dung des Staates Israel
Zu sehen vom 28.10. 2019 – 21.11.2019 im Rathaus Saar­brück­en / Hauber­riss­er Saal

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Heraus zum International Safe Abortion Day!

Für sichere Abtrei­bun­gen und kör­per­liche Selb­st­bes­tim­mung!

Her­aus zum Inter­na­tion­al Safe Abor­tion Day!
Der 28. Sep­tem­ber ist der bun­desweite Aktion­stag für die Legal­isierung von Schwanger­schaftsab­brüchen. In über zwei Dutzend Städten find­en par­al­lel Aktio­nen statt, die Sol­i­dar­ität mit Frauen aus­drück­en wollen und die die derzeit­i­gen juris­tis­chen und medi­zinis­chen Regelun­gen ablehnen. Auch in Saar­brück­en wird am Sam­stag, dem 28.09 um 14:00 Uhr eine Kundge­bung vor der Europa­ga­lerie durchge­führt. Diese wird organ­isiert von einem fem­i­nis­tis­chen Bünd­nis, in dem sich die Linksju­gend [’sol­id] Saar, die Grüne Jugend Saar, die Jusos Saar, die LAG Lisa, die PARTEI Saar, der Arbeit­skreis Fem­i­nis­mus des AStA, die Antifa Saar/Projekt AK, Fem Up und Con­n­Act Saar — sowie weit­ere Aktivistin­nen engagieren.

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Empfehlung: Veranstaltungen im September

Schattenarmee oder Einzelfälle?
Rechte Netzwerke in Bundeswehr und Polizei

Dien­stag, 3. Sep­tem­ber 2019, 18:00 Uhr,
Bre­ite 63, Bre­ite Straße 63, 66115 Saar­brück­en
Ver­anstal­ter: Linksju­gend [’sol­id] Saar­land

Han­ni­bal-Kom­plex, André S., KSK-Skan­dal, „NSU 2.0″… in den let­zten Jahren, nein, Monat­en, erschüt­tern immer neue Skan­dale über recht­sradikal motivierte Gewal­tak­te, Ver­schwörun­gen, Todeslis­ten oder Dro­hbriefe die Öffentlichkeit. Ger­ade die Polizei und die Bun­deswehr scheinen mit ihren autoritären &  hier­ar­chis­chen Struk­turen ansprechend für Leute zu sein, die von demokratis­chen, geschweige denn human­is­tis­chen Werten nicht viel hal­ten. Jedoch darf die jüng­ste Welle an Veröf­fentlichun­gen nicht darüber hin­wegtäuschen, dass die Prob­leme sys­tem­a­tis­ch­er Natur sind. Recht­sradikale und ihre Tat­en wer­den in Deutsch­land tra­di­tionell ver­harm­lost und klein­gere­det. Deshalb wollen wir am 3. Sep­tem­ber dem Nazi-Prob­lem in staatlichen Struk­turen auf den Grund gehen. Mod­eriert wird die Ver­anstal­tung von Den­nis Lan­der, innen­poli­tis­ch­er Sprech­er der Links­frak­tion im saar­ländis­chen Land­tag und Mit­glied des Landessprecher*innenrates der Linksju­gend [’sol­id] Saar.
Unsere Gäste:
– Mar­ti­na Ren­ner: Die Bun­destagsab­ge­ord­nete ist antifaschis­tis­che Sprecherin der Links­frak­tion, welche sie im Innenauss­chuss ver­tritt. Mar­ti­na Ren­ner war zudem Obfrau der thüringis­chen Links­frak­tion im NSU-Unter­suchungsauss­chuss. Sie veröf­fentlicht regelmäßig zu den The­men Bürg­er­rechte, Geheim­di­en­ste, Antifaschis­mus und Demokratiefra­gen.
– Sebas­t­ian Erb: Der Jour­nal­ist ist seit 2011 bei der Berlin­er taz tätig. Dort ist der Sozial­wis­senschaftler unter anderem an den Recherchen zum Han­ni­bal-Kom­plex beteiligt und gilt als Experte für Recherchetech­niken im dig­i­tal­en Raum.
– Rosa Rosan­da: Sie ist aktiv bei der Antifa Saar / Pro­jekt AK. Da wir auch die Vor­fälle und Zustände im Saar­land beleucht­en wollen, freut uns, die Vertreterin ein­er regionalen Antifa­gruppe begrüßen zu dür­fen.

Über Methoden zur Vertuschung von Naziverbrechen

Sam­stag, 21. Sep­tem­ber 2019, 18.00 Uhr
JUZ „Friedrich Dürr“,  Käthe-Koll­witz-Str. 2–4, 68169 Mannheim
Ver­anstal­ter: Gewan­tifa

1. NSU und Bombe­nan­schlag in der Keup­straße (Köln)    
Ref­er­entIn­nen: Keup­straße ist über­all
2. Der Mord an Oury Jal­loh    
Ref­er­entIn­nen: Ini­tia­tive in Gedenken an Oury Jal­loh
3. Ras­sis­tis­ch­er Bran­dan­schlag im Saar­land    
Ref­er­entIn­nen: Antifa Saar / Pro­jekt AK
4. Zur Sys­tem­atik der Ver­schleierung    
Ref­er­entIn­nen: Gew­erkschaf­terIn­nen und Antifa  gemein­sam gegen Dummheit und Reak­tion (Gewan­tifa)  

 

Brandstiftung mit Todesopfer: Motiv Rassismus

Am 17. April 2018 wurde nachts ein Haus in Neunkirchen-Wiebel­skirchen in Brand geset­zt, ein­er der Bewohn­er wurde getötet. In dem Haus in der Kuchen­bergstraße wohn­ten auch aus Syrien geflo­hene Men­schen, darunter mehrere Kinder. Während des Prozess­es wird klar: Motiv des Haup­tangeklagten Toni Jür­gen Schmidt war Ras­sis­mus.

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Empfehlung: Zwei interessante Veranstaltungsreihen Mai-Juni

Auf der ganzen Welt kämpfen Frauen gegen die Aus­beu­tung, Unter­drück­ung und Gewalt des Patri­ar­chats. Argen­tinis­che Frauen erheben sich gegen Fem­izide, die kur­dis­chen Frauen­vertei­di-gung­sein­heit­en gegen den IS, in Polen find­en Massendemon­stra­tio­nen für das Recht auf Abtrei-bung statt, Frauen im Iran protestieren gegen den islamis­chen Klei­dungszwang. Auch Kämpfe gegen geschlechtsspez­i­fis­che Aus­beu­tung wer­den zunehmend sicht­bar­er. Ein Beispiel hier­für sind die knapp 6 Mil­lio­nen Frauen, die am 8. März 2018 in Spanien ihre Arbeit bestreik­ten. Zudem kämpfen Frauen alltäglich damit, sex­u­al­isiert­er Gewalt zu ent­ge­hen, die dop­pelte Aus­beu­tung durch Lohn- & Hausar­beit zu über­leben oder die männliche Logik des öffentlichen Raums zu über-lis­ten. Wir wollen einen Fem­i­nis­mus, der in der Lage ist, die poli­tis­chen Kämpfe zu führen und eine Gesellschaft zu erricht­en, in der die alltäglichen Kämpfe von Frauen über­wun­den sind. Dieser muss eine mate­ri­al­is­tis­che Kri­tik der Geschlechter­ver­hält­nisse eben­so leis­ten, wie die For­mulierung von gemein­samen poli­tis­chen & sozialen Inter­essen von Frauen als Aus­gangspunkt fem­i­nis­tis­ch­er Prax­is. Er muss sich den schon geführten Debat­ten und Kämpfen bewusst wer­den. Unsere Ver­ans-tal­tungsrei­he will die Diskus­sio­nen um einen solchen Fem­i­nis­mus auch in Saar­brück­en führen und lädt alle inter­essierten Men­schen ein, dies mit uns zu tun.

Veroni­ka Kracher: It’s not just boys‘ fun.
Geschlechter­bilder in der radikalen Linken
Dien­stag, 07. Mai 2019 / 19 Uhr
Rosa Lux­em­burg Stiftung / Fut­ter­str. 17–19 / Saar­brück­en

Kosch­ka Link­er­hand: Die gelebten Real­itäten von Frauen und Mäd­chen
Eine mate­ri­al­is­tis­che Kri­tik des Patri­ar­chats
Mittwoch, 15. Mai 2019 / 18 Uhr
NN 19 / Nauwieser­str. 19 / Saar­brück­en

Char­lotte Mohs: „Marx­is­mus & Fem­i­nis­mus. Eine gück­liche Ehe?“
Über­legun­gen zum Ver­hält­nis von Klasse und Geschlecht
Fre­itag, 17. Mai 2019 / 19 Uhr /
NN 19 / Nauwieser­str. 19 / Saar­brück­en

Car­oli­na Balder­ra­ma: „Ni una menos!“
Ein­blick in die fem­i­nis­tis­che Bewe­gung in Lateinameri­ka
Fre­itag, 07. Juni 2019 / 19 Uhr
Kino 8 1/2 / Nauwieser­str. 19 / Saar­brück­en

Der Ein­tritt ist frei, Ver­anstal­ter sind die Hein­rich Böll Stiftung Saar und Con­n­Act Saar.

Revolution und Konterrevolution in Deutschland 1918-192

Eine Ver­anstal­tungsrei­he mit Klaus Gietinger
Im August 1914 brach die SPD im Reich­stag mit ihrer anti­mil­i­taris­tis­chen Tra­di­tion und unter­stützte durch Zus­tim­mung zu den Kriegskred­iten die impe­ri­al­is­tis­che Gewalt­poli­tik des kaiser­lichen Deutschen Reich­es. Der Über­fall auf das neu­trale Bel­gien und das angren­zende Frankre­ich wurde als Vertei­di­gungskrieg verkauft. Der Erste Weltkrieg war geboren. Zwei Jahre später flo­gen die Kriegs­geg­n­er in der Partei aus der­sel­ben und grün­de­ten die USPD.
Vier Jahre später waren über 17 Mil­lion Men­schen tot, der Krieg ver­loren. Die Matrosen in Kiel meuterten, über ganz Deutsch­land ver­bre­it­ete sich die Rev­o­lu­tion. Die Führung der SPD, die die Rev­o­lu­tion ver­hin­dern wollte, set­zte sich an deren Spitze, um sie zu stop­pen. Dazu ver­bün­dete sie sich mit den alten Mil­itärs, fürchtete sich vor den eige­nen Massen und dem eige­nen Parteipro­gramm und schlug alle Ver­suche dieses umzuset­zen mit prä­faschis­tis­chen Freiko­rps nieder. Der junge irische His­torik­er Marc Jones beze­ich­nete dies als „Found­ing Weimar“. Die Weimar­er Repub­lik war auf Mas­sak­er gegrün­det. 100 Jahre später rückt diese vergessene Rev­o­lu­tion wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Junge His­torik­er beto­nen ihren hohen Gebrauch­swert und ältere Semes­ter dieser Zun­ft begin­nen – im Zuge des europäis­chen Recht­sruck­es – sie erneut zu ver­leum­den.
Grund genug zu vier Ver­anstal­tun­gen zu diesem The­ma, das an der Gren­ze zu Frankre­ich, dort wo sich Deutsche und Fran­zosen Jahrhun­derte lang die Köpfe eingeschla­gen haben, eine zusät­zliche Brisanz erhält. Dabei wer­den auch Auss­chnitte aus his­torischen Fil­men gezeigt, an denen Klaus Gietinger als Autor beteiligt war.

Der Erste Weltkrieg und die Rev­o­lu­tion
Don­ner­stag, 9. Mai 2019 / 19.00 Uhr / Kino 8 1/2 / Saaar­brück­en
Die Novem­ber- und die Kon­ter­rev­o­lu­tion 1918/19
Mittwoch, 15. Mai 2019 / 19.00 Uhr / Kino 8 1/2 / Saar­brück­en
Let­ztes Auf­bäu­men – Die Bay­erische Rätere­pub­lik 1919
und die Rote Ruhrarmee 1920
Don­ner­stag, 23. Mai 2019 / 19.00 Uhr / NN 19, Nauwieser­str. 19 / Saar­brück­en
Neue Erken­nt­nisse ver­sus Geschicht­sklit­terung
Mittwoch, 5. Juni 2019 / 19.00 Uhr / Kino 8 1/2 / Saar­brück­en

Der Ein­tritt ist frei, Ver­anstal­ter ist die Hein­rich Böll Stiftung Saar.

Interwiev mit der Antifa Saar / Projekt AK

Im Büch­lein „Blaue Liebe – Wohin des Weges, Saar­brück­en …“ von Bernd Rausch (der 4. Band der Nauwieser Trilo­gie!) ver­sam­meln die Autoren eine bunte Mis­chung von Gesprächen über die Stadt, ihre Kul­tur, Musik, Kneipen, Gesellschaft, den deutschen Chau­vin­is­mus und saar­ländis­che Geschichtsvergessen­heit.

Im Inter­wiev mit der Antifa Saar / Pro­jekt AK geht es um unseren aktuellen Blick auf Nazis im Saar­land, um unsere Moti­va­tion, die reak­tionäre Entwick­lung auf allen Ebe­nen zu bekämpfen, und natür­lich auch ums Nauwieser Vier­tel.

Preis 9,90 Euro, ISBN 978–3‑9819623–1‑4
http://www.ausstellung-rausch.de/0_I_T/4‑BuchT.htm

Redebeitrag der Antifa Saar zur feministischen Demonstration am 08. März 2019 in Saarbrücken

Anlässlich des inter­na­tionalen Frauen­streiks fand am 8. März 2019 eine fem­i­nis­tis­che Demon­stra­tion in Saar­brück­en statt. Eine Red­ner­in der Antifa Saar / Pro­jekt AK hielt die Abschlussrede, in der deut­lich gemacht wurde, dass kon­se­quenter Fem­i­nis­mus nur antifaschis­tisch sein kann.

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Hinaus zum Internationalen Frauenstreik am 8. März!

Die Antifa Saar / Pro­jekt AK unter­stützt den Aufruf zum Frauen­streik­tag. Ihr find­et hier den Aufruf im Wort­laut:

Seit über 150 Jahren streiken Frauen weltweit am 8. März für ihre Rechte als Arbei­t­erin­nen und poli­tis­che Sub­jek­te. Ger­ade in den let­zten Jahren haben inter­na­tion­al so viele Frauen wie noch nie zuvor ihre Lohn- und Hausar­beit niedergelegt und sind gemein­sam für ihre Ziele auf die Straße gegan­gen. Auch in Saar­brück­en wollen wir diesen Schritt in die Öffentlichkeit gehen, da bis zur Befreiung der Frau noch immer ein weit­er Weg vor uns liegt.

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