180 Menschen demonstrierten heute in Erinnerung an Samuel Yeboah in Saarlouis

Erst ein­mal ein großes Dankeschön an Euch alle, die Ihr heute da wart, mitor­gan­isiert und mit­demon­stri­ert habt. 180 Leute waren wir durchge­hend von Anfang bis Ende. Es hät­ten gerne auch ein paar mehr sein dür­fen. Wir denken es ist uns jedoch zusam­men gelun­gen ein deut­lich­es Zeichen gegen das Vergessen zu set­zen. Unter dem Mot­to „Aufk­lären – Ein­mis­chen – Kon­se­quen­zen ziehen“ sind wir ganze dreiein­halb Stun­den durch Saar­louis gezo­gen. Nach zahlre­ichen Kundge­bun­gen der ver­gan­genen Zeit unsere erste gemein­same Demo unter Pan­demiebe­din­gun­gen. Ein fettes Dankeschön, dass Ihr alle so gut aufeinan­der aufgepasst habt. Ges­tartet sind wir am Saar­louis­er Haupt­bahn­hof, wo eine Grußbotschaft der Ini­tia­tive pogrom91 ver­lesen wurde, die eben­falls seit Jahrzehn­ten an die genau vor 30 Jahren stattge­fun­de­nen Pogrome in Hoy­er­swer­da erin­nert und vor ähn­lichen Her­aus­forderun­gen ste­ht wie wir in Saar­louis. Vom Haupt­bahn­hof ging es dann in die Saar­louis­er Straße, wo der ras­sis­tis­che Bran­dan­schlag stattge­fun­den hat­te. Es wurde auf den etwas kläglichen Ver­such der Stadt einge­gan­gen dort nun mit ein­er kaum wahrnehm­baren Hin­weistafel, die vor drei Tagen erst ange­bracht wurde, die öffentliche Diskus­sion um das Gedenken an Samuel Yeboah zu beruhi­gen. Aber es wurde schon auch zur Ken­nt­nis genom­men, das immer­hin etwas in Rich­tung Erin­nerungsar­beit ver­sucht wurde. In stillem Gedenken an Samuel Yeboah legten zahlre­iche Men­schen Blu­men an der Infotafel ab. Danach wur­den ein paar Worte aus dem gestern veröf­fentlicht­en Inter­view mit einem Betrof­fe­nen des Anschlags und sein­er Anwältin ver­lesen. Ihm galt ein beson­der­er Gruß der Demoteil­nehmenden mit sehr viel Applaus. „Danke für Deinen Mut nun an die Öffentlichkeit zu gehen“.

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Überlebender des Brandanschlags vom 19.09.1991 in Saarlouis meldet sich zu Wort — Podcast nsu-watch

30 Jahre nach dem Mord an Samuel Yeboah und dem Bran­dan­schlag in Saar­louis meldet sich nun ein Über­leben­der zu Wort. Wir empfehlen aus­drück­lich sich diesen gelun­genen Pod­cast anzuhören!
“Der Mord an Samuel Kofi Yeboah am 19. Sep­tem­ber 1991 und der 18-fache Mord­ver­such an den Bewohn­ern ein­er Flüchtling­sun­terkun­ft in Saar­louis (Saar­land) ste­hen im Mit­telpunkt der Folge #21 von „Vor Ort“. Im Gespräch mit Abdul S., Über­leben­der des Bran­dan­schlags am 19. Sep­tem­ber 1991, Recht­san­wältin und Neben­klagev­ertreterin Kristin Pietrzyk und Ursel, ein­er anti­ras­sis­tis­chen Aktivistin aus dem Saar­land, geht es um den lan­gen Kampf um eine Aufk­lärung zu den mut­maßlichen neon­azis­tis­chen Tat­beteiligten des Bran­dan­schlags und des Mordes an Samuel Kofi Yeboah, um drei Jahrzehnte währende Straflosigkeit für schw­er­ste rechte Gewalt­tat­en, um ver­weigerte Aktenein­sicht­en, die Krim­i­nal­isierung des Gedenkens und um die Notwendigkeit sol­i­darisch­er Unterstützung.”

Link zum Pod­cast bei nsu-watch

Veröffentlicht unter Nazis

Martina Renner (MdB, Die LINKE) zum 30. Jahrestag der Ermordung von Samuel Yeboah in Saarlouis

State­ment von Mar­ti­na Ren­ner, Mit­glied des Deutschen Bun­destags und stel­lvertre­tende Vor­sitzende der Partei DIE LINKE, zum 30. Jahrestag der Ermor­dung Samuel Yeboahs. Sie stellt klar, dass der Mor­dan­schlag am 19. Sep­tem­ber 1991 nicht im leeren Raum stat­tfand, son­dern einge­bet­tet war in ein Kli­ma ras­sis­tis­ch­er Het­ze und nicht zufäl­lig in der Stadt Saar­louis, die über­re­gion­al für ihre gewalt­tätige Neon­aziszene bekan­nt war, verübt wurde. Rechter Ter­ror, wie der Mord an Samuel Yeboah im saar­ländis­chen Saar­louis, zieht sich nicht erst seit den 1990er Jahren durch die BRD, und war mit der Selb­stent­tar­nung des “Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grun­des” (NSU) nicht vorbei.

Kommt am Sam­stag, 18. Sep­tem­ber 2021, zur Demon­stra­tion nach Saarlouis!

Schock und Entsetzen, das waren die ersten Reaktionen als wir davon gehört haben.”

Inter­view mit der Aktion 3. Welt Saar e.V. zum Mord­fall Samuel Yeboah und den „Saar­louis­er Zuständen“

Samuel Yeboah

Die Aktion 3. Welt Saar arbeit­et seit nun­mehr 30 Jahren zu dem ras­sis­tis­chen Mord an Samuel Yeboah. Sie ist damit die einzige heute noch beste­hende Organ­i­sa­tion, die von Anfang an die Ereignisse begleit­et hat und dann später auch mit uns und dem Saar­ländis­chen Flüchtlingsrat über Jahrzehnte dafür gesorgt hat, dass die Erin­nerung daran nicht ver­schwindet. Vor weni­gen Tagen startete sie anlässlich dem sich näh­ern­den 30. Jahrestag des Bran­dan­schlags gemein­sam mit dem Saar­ländis­chen Flüchtlingsrat eine Plakatkam­pagne.
Wir haben nun mit zwei Vertretern der Aktion 3. Welt Saar ein Inter­view geführt:

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Aufruf zur Demonstration

Update (15.09.2021): Masken mit­brin­gen! Abstand hal­ten!
Bezüglich Pan­demielage: Wir haben uns entschlossen eine Demon­stra­tion durchzuführen und freuen uns sehr. Nach zahlre­ichen Kundge­bun­gen in den ver­gan­genen einein­halb Jahren freuen wir uns nun auch mal wieder mit Euch gemein­sam zu demon­stri­eren — und dann auch noch zu diesem wichti­gen Jahrestag. Wir starten um 14:00 Uhr am HBF Saar­louis, wer­den zum Ort des Bran­dan­schlags gehen, wo auch die Möglichkeit beste­ht Blu­men abzule­gen (kön­nt Ihr also gerne mit­brin­gen). Danach geht es weit­er Rich­tung Innen­stadt, am Rathaus vor­bei und dann zur Abschlusskundge­bung auf dem Kleinen Markt. Die Lauf­strecke beträgt in etwa 5km. Nehmt Euch also ein bis­chen Zeit und auch Getränke mit.
Wir nehmen die Pan­demie ernst und möcht­en den Schutz aller Teil­nehmenden vor ein­er etwaigen Ansteck­ung gewährleis­ten. Bringt Eure Masken mit und hal­tet auf der Demon­stra­tion nach Möglichkeit auch die Abstand­sregeln ein. Mit Polizei und Lan­drat­samt wurde durch die Anmelder vere­in­bart, dass uns die gesamte Straßen­bre­ite frei gehal­ten wird. Wir freuen uns darauf am kom­menden Sam­stag mit Euch endlich wieder auf der Straße demon­stri­eren zu kön­nen! (Antifa Saar / Pro­jekt AK)

Sam­stag 18. Sep­tem­ber 2021 / 14:00 Uhr / Saar­louis Hauptbahnhof

Kein Schlussstrich – 30 Jahre nach dem rassistischen Mord an Samuel Yeboah
Aufklären ⋆ Einmischen ⋆ Konsequenzen ziehen

Der ras­sis­tis­che Bran­dan­schlag und der Mord an Samuel Yeboah jähren sich am 19. Sep­tem­ber 2021 zum dreißig­sten Mal. Und noch immer sind seine Mörder auf freiem Fuß. Dabei schien im Som­mer let­zten Jahres Bewe­gung in die Sache gekom­men zu sein. Anfang August 2020 wurde bekan­nt, dass die Polizei wieder ermit­telt. Die Gen­er­al­bun­de­san­waltschaft wurde eingeschal­tet und verkün­dete, dass jet­zt (sic!) „gravierende Anhalt­spunk­te auf einen recht­sex­trem­istis­chen und frem­den­feindlichen Hin­ter­grund des Anschlags“ hin­deuteten. Die Ermit­tlun­gen wegen achtzehn­fachen ver­sucht­en Mordes sowie wegen Mordes an dem damals 27-jähri­gen Samuel Yeboah wur­den allerd­ings bei der saar­ländis­chen Polizei belassen. Eben­so eine polizeiliche Ermit­tlungs­gruppe, die schw­er­wiegende Vor­würfe gegen die 1991 ermit­tel­nden Polizeibeamten prüfen sollte. Es kam sog­ar – nach­dem die Täter 29 Jahre lang Zeit hat­ten Beweis­mit­tel ver­schwinden zu lassen – zu mehreren Haus­durch­suchun­gen bei ehe­mals führen­den Kadern der Saar­louis­er Neon­azi-Szene, auch ein Tatverdächtiger wurde präsentiert.

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Solidarität mit Tbilisi Pride – Über 130 Menschen senden Zeichen der Solidarität nach Tbilisi

Über 130 Men­schen fol­gten am heuti­gen Sam­stag, dem 10.07.2021 dem Aufruf von uns und weit­eren Grup­pen Sol­i­dar­ität mit dem „Tbil­isi Pride“ in Georgien zum Aus­druck zu bringen.

Am ver­gan­genen Mon­tag hat­ten hun­derte Nation­al­is­ten und radikale ortho­doxe Chris­ten, teil­weise ange­feuert von Priestern und größ­ten­teils unbe­hel­ligt von der Polizei, stun­den­lang in der Innen­stadt ran­daliert, wo am Nach­mit­tag eine CSD-Demo stat­tfind­en sollte. Die Angreifer grif­f­en Infos­tände der Oppo­si­tion an und zer­störten eine EU-Flagge am Par­la­ment. Im Laufe des Tages attack­ierten sie mehr als 50 Journalist:innen und stürmten die Büros ein­er oppo­si­tionellen Organ­i­sa­tion sowie der Pride-Veranstalter:innen. Die Organisator:innen sagten die Demo schließlich ab, da die Regierung ihnen keinen Schutz garantieren wollte. Regierungschef Irak­li Garib­aschwili hat­te gar betont, dass Pride-Demon­stra­tio­nen, “für einen Großteil der geor­gis­chen Gesellschaft inakzept­abel” seien. Das Ober­haupt der mächti­gen geor­gis­chen ortho­dox­en Kirche, Patri­arch Ilja II., hat­te vor­ab zu Protest und Gebeten aufgerufen; er sprach auch von einem “per­vertiertem Lebensstil” und von “LGBTQ-Pro­pa­gan­da-Aktiv­itäten”. Die Angreifer wussten also genau, dass sie die Regierung und die Kirche auf ihrer Seite hatten.

Saar­brück­en und die geor­gis­che Haupt­stadt Tbil­isi verbindet eine mit­tler­weile 46-jährige Städtepart­ner­schaft. Am 22. März 1975 wurde im Tbilis­er Rathaus der erste offizielle Fre­und­schaftsver­trag zwis­chen ein­er west­deutschen Stadt und ein­er Stadt der ehe­ma­li­gen Sow­je­tre­pub­lik Georgien geschlossen, unter dem dama­li­gen Saar­brück­er Ober­bürg­er­meis­ter Oskar Lafontaine.

Im Rede­beitrag der Antifa Saar / Pro­jekt Ak hieß es: „In Europa, wo sich mit der Pro­pa­gan­da über Tol­er­anz und Frei­heit­en Geld ver­di­enen lässt, erstrahlen BMW, Mer­cedes oder Leno­vo im Regen­bo­gen­look. Im Nahen Osten dage­gen, wo pro-LGT­BIQ-State­ments dem Geschäft schaden kön­nten, bleibt alles beim Alten.“ Das Bünd­nis My Body My Choice zeigte am Beispiel der Pius­brud­er­schaft auf, dass in Saar­brück­en christliche Fun­da­men­tal­is­ten sog­ar staatlich geförderte Schulen betreiben dür­fen. Die See­brücke Saar the­ma­tisierte Flucht­gründe am Beispiel Georgien und kri­ti­sis­erte die deutsche (Nicht-)Praxis bei der Anerken­nung von Ver­fol­gung aus LGT­BIQ-feindlichen Grün­den. Die kom­mu­nis­tis­che Gruppe Con­n­Act Saar stellte klar, dass die katholis­che Kirche auch in ihrer Gesamtheit und nicht nur in ihren radikalen Aus­prä­gun­gen glob­al an der Speer­spitze der Bewe­gung des Has­s­es gegen alles nicht-het­ero­nor­ma­tive ste­ht. Dies müsse ger­ade hier im Saar­land, wo selb­st lib­er­al eingestellte Men­schen oft meinen, die Kirche tue ja auch soviel Gutes, nochmal betont wer­den. Und auch die fem­i­nis­tis­che Gruppe FemUp drück­te mit ihrem Rede­beitrag ihre Sol­i­dar­ität aus.

Aufgerufen zu der heuti­gen Kundge­bung hat­ten: Antifa Saar / Pro­jekt AK; Con­n­Act Saar; FemUp; Grüne Jugend Saar; Linksju­gend Sol­id Saar; das Bünd­nis My Body My Choice und die See­brücke Saar

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Reinigendes Feuer” — Stecken die saarländischen “Corona-Rebellen” hinter der Anschlagsserie auf Sendemasten, Verteilerkästen und Stromversorgung?

Bere­its am 8. Mai 2020 ver­suchen die “Coro­na-Rebellen” Stan­dorte von 5G-Mas­ten zu sammeln.

Ins­ge­samt neun Anschläge auf Sende­mas­ten, Verteil­erkästen und Ein­rich­tun­gen der Stromver­sorgung wur­den in den zwei Wochen vom 30. Mai bis zum 13. Juni 2021 im Raum Saar­louis verübt. Sende­mas­ten und Inter­net-Verteil­erkästen wur­den in Ens­dorf, Schwarzen­holz und Hülzweil­er in Brand geset­zt. Im nahen Umkreis kam es zu Aus­fällen des Han­dynet­zes und das mobile Inter­net sei betrof­fen gewe­sen. Auch der Notruf sei in Mitlei­den­schaft gezo­gen wor­den, „was gravierende Fol­gen haben kön­nte“ wie der Geschäfts­führer des betrof­fe­nen Mobi­lan­bi­eters gegenüber ein­er Nachricht­e­na­gen­tur bekan­nt gab. Eine Überwachungskam­era habe aufgeze­ich­net, wie eine einzelne Per­son eine Flüs­sigkeit ver­schüt­tete und anzün­dete.
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Leseempfehlung: Saarbrücker Hefte # 122

Die neue Aus­gabe der Saar­brück­er Hefte hat als Titelthe­ma den Mord an Samuel Yeboah und den Umgang der saar­ländis­chen Behör­den und der Öffentlichkeit damit. Im Leitar­tikel von Wil­fried Voigt wird auf die schlecht­en Ermit­tlun­gen durch Polizei und Staatss­chutz einge­gan­gen.
Dem ein­lei­t­en­den Artikel fol­gt eine Chronolo­gie nazis­tis­ch­er Gewalt im Saar­land, die auf den Recherchen der Antifa Saar beruht. Auf den fol­gen­den acht Seit­en wer­den hier Bran­dan­schläge, Bombe­nan­schläge, Atten­tate, schwere Gewalt­tat­en, gewalt­tätige Über­griffe und Mord­ver­suche aufge­lis­tet, die durch organ­sisierte Nazis, rechte Skins und Rassist_innen seit 1990 im Saar­land began­gen wur­den. Es sind unzäh­lige Ein­träge zu Ver­brechen, die selb­st in dieser nüchter­nen Aufzäh­lung die Qual­ität des all­ge­gen­wär­ti­gen ras­sis­tis­chen Ter­rors erah­nen lassen. Wir müssen lei­der davon aus­ge­hen, dass die Dunkelz­if­fer groß ist, dass weit­ere Gewalt­tat­en nicht öffentlich bekan­nt wur­den und nicht in der Chronik erfasst wer­den kon­nten. Weit­er­lesen

Rassismus tötet! Zum Jahrestag des rassistischen Terroranschlags in Hanau

In zahlre­ichen Städten gedacht­en heute Men­schen der Ermorde­ten und forderten eine lück­en­lose Aufk­lärung der Tat. Darunter auch in Saar­brück­en, wo die Grup­pen See­brücke Saar, Con­n­Act Saar, Antifa Saar / Pro­jekt AK und die Linksju­gend ’sol­id eine Gedenkkundge­bung am Mal­stat­ter Markt von 17 bis 18 Uhr ver­anstal­teten, an der rund 70 Per­so­n­en teilnahmen.

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Der Überfall auf einen Studenten 1992 und was das mit dem Mord an Samuel Yeboah zu tun hat

Im Okto­ber 1992, also 13 Monate nach dem Mord an Samuel Yeboah, über­fiel ein Dutzend Nazis in Saar­brück­en einen Stu­den­ten und prügel­ten diesen kranken­haus­reif. Zuvor macht­en sie sich am Itzen­plitzer Wei­her in Heili­gen­wald und dann in Neunkirchen auf die Suche um, in den Worten der Neon­azis vor Gericht, „Neger oder Punks klatschen zu gehen“. Da sie dort nie­man­den aus­find­ig machen kon­nten, der in ihr Opfer­bild passte, macht­en sie sich auf den Weg nach Saar­brück­en und stießen dann auf den damals 27jährigen Stu­den­ten. Auf­grund von Zeu­ge­naus­sagen, die die KFZ-Kennze­ichen der Flucht­fahrzeuge nen­nen kon­nten, wur­den 12 Täter/innen ermit­telt und noch in der gle­ichen Nacht aus­find­ig gemacht. Unter diesen befand sich auch Peter Wern­er Schlap­pal. Dieser gilt derzeit laut Polizei als Hauptverdächtiger im Mord­fall Samuel Yeboah. Weit­er­lesen