Schock und Entsetzen, das waren die ersten Reaktionen als wir davon gehört haben.”

Inter­view mit der Aktion 3. Welt Saar e.V. zum Mord­fall Samuel Yeboah und den „Saar­louis­er Zuständen“

Samuel Yeboah

Die Aktion 3. Welt Saar arbeit­et seit nun­mehr 30 Jahren zu dem ras­sis­tis­chen Mord an Samuel Yeboah. Sie ist damit die einzige heute noch beste­hende Organ­i­sa­tion, die von Anfang an die Ereignisse begleit­et hat und dann später auch mit uns und dem Saar­ländis­chen Flüchtlingsrat über Jahrzehnte dafür gesorgt hat, dass die Erin­nerung daran nicht ver­schwindet. Vor weni­gen Tagen startete sie anlässlich dem sich näh­ern­den 30. Jahrestag des Bran­dan­schlags gemein­sam mit dem Saar­ländis­chen Flüchtlingsrat eine Plakatkam­pagne.
Wir haben nun mit zwei Vertretern der Aktion 3. Welt Saar ein Inter­view geführt:

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Reinigendes Feuer” — Stecken die saarländischen “Corona-Rebellen” hinter der Anschlagsserie auf Sendemasten, Verteilerkästen und Stromversorgung?

Bere­its am 8. Mai 2020 ver­suchen die “Coro­na-Rebellen” Stan­dorte von 5G-Mas­ten zu sammeln.

Ins­ge­samt neun Anschläge auf Sende­mas­ten, Verteil­erkästen und Ein­rich­tun­gen der Stromver­sorgung wur­den in den zwei Wochen vom 30. Mai bis zum 13. Juni 2021 im Raum Saar­louis verübt. Sende­mas­ten und Inter­net-Verteil­erkästen wur­den in Ens­dorf, Schwarzen­holz und Hülzweil­er in Brand geset­zt. Im nahen Umkreis kam es zu Aus­fällen des Han­dynet­zes und das mobile Inter­net sei betrof­fen gewe­sen. Auch der Notruf sei in Mitlei­den­schaft gezo­gen wor­den, „was gravierende Fol­gen haben kön­nte“ wie der Geschäfts­führer des betrof­fe­nen Mobi­lan­bi­eters gegenüber ein­er Nachricht­e­na­gen­tur bekan­nt gab. Eine Überwachungskam­era habe aufgeze­ich­net, wie eine einzelne Per­son eine Flüs­sigkeit ver­schüt­tete und anzün­dete.
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