Mit dem zweiten Band der Schriftenreihe „Heimatgeschichten – Schlaglichter auf die extreme Rechte an der Saar“ wollen die Antifa Saar / Projekt AK zusammen mit dem Antifaschistischen AutorInnenkollektiv einen Blick auf die extreme Rechte im Saarland werfen und darüber hinaus aufzeigen, wie sich autoritäre und geschichtsverfälschende Sichtweisen auch in der Arbeit von Behörden und Historiker_innen ausdrücken.
Die zweite Ausgabe der „Heimatgeschichten“ beschäftigt sich selbstverständlich wieder mit den Aktivitäten „klassischer“ saarländischer Nazis, diesmal mit dem Fokus auf die Kameradschaftsszene. Jedoch geht der Blick weit darüber hinaus und stellt in einem Beitrag über die „Piusbruderschaft“ extrem rechte Umtriebe unter dem Deckmantel der Kirche ins Licht einer hoffentlich breiteren Öffentlichkeit. Auch Skandale innerhalb der saarländischen Polizei werden beleuchtet und der Blick darauf gerichtet, welche Kräfte die immer weitere Verschärfung der Repressionsgesetze maßgeblich vorantreiben.




Die Antifa Saar / Projekt
Am 23. April wurde die Wohnung des Hammerskin Robert Kiefer in Püttlingen durchsucht. Kiefer hatte auf seinem Grundstück im französischen Volmunster einen SS-Gedenkstein aufgestellt (