Neue Telefonnummer

Ab sofort ist die Antifa Saar / Pro­jekt AK unter fol­gen­der Tele­fon­num­mer zu erreichen:

01573 — 0702981

Die alte Tele­fon­num­mer wird in den kom­menden Tagen abgeschaltet. 

Nazi-Oma aus Pirmasens verstorben

Wie die Pir­masenser Zeitung vom 9. April 2013 zu bericht­en weiß, ist diese Tage Ottilie Wolf ver­stor­ben. “Für Gen­er­a­tio­nen von Pir­masenser Kindern war sie Tante Otti” heißt es in dem Zeitungsar­tikel ein­fühlsam. Anerken­nend wird dort über ihr vielschichtiges soziales Engage­ment” berichtet Aber warum berichtet die Pir­masenser Zeitung nicht über das poli­tis­che Engage­ment von “Tante Otti”? Weit­er­lesen

Kurzmeldung: Nazi-Oma aus Pirmasens verstorben

Wie die Pir­masenser Zeitung vom 9. April 2013 zu bericht­en weiß, ist diese Tage Ottilie Wolf ver­stor­ben. “Für Gen­er­a­tio­nen von Pir­masenser Kindern war sie Tante Otti” heißt es in dem Zeitungsar­tikel ein­fühlsam. Anerken­nend wird dort über ihr vielschichtiges soziales Engage­ment” berichtet Aber warum berichtet die Pir­masenser Zeitung nicht über das poli­tis­che Engage­ment von “Tante Otti”? Weit­er­lesen

Kurzmeldung: Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld?

Das muss sich wohl auch der saar­ländis­che Ver­fas­sungss­chutz gedacht haben, wenn man sich die Mel­dun­gen der Saar­brück­er Zeitung vom 22. und 30. März dieses Jahres durch­li­est. Offen­bar weigerten sich die saar­ländis­chen Schlap­phüte dem Tele­fo­nan­bi­eter E‑Plus ca 1300,- € „für die Überwachung von Mobil­funknutzern aus der Extrem­is­ten-Szene“ (SZ 22.03.2013) zu zahlen. Konkret gin­ge es um die Überwachung mehrerer Tele­fo­nan­schlüsse zwis­chen Okto­ber 2010 und Jan­u­ar 2011. Der Grund für den Rech­nungsstre­it sind wohl die nicht vorhan­de­nen Vorschriften für die Ver­fas­sungss­chützer der einzel­nen Län­der. Und ohne genaue Vorschriften geht bei deutschen Ver­fas­sungss­chützern bekan­ntlich gar nichts. Außer es han­delt sich um die Ver­nich­tung wichtiger Akten, die Ein­blick in sein Treiben bezüglich extrem rechter Ter­ror­ban­den gewähren würden.
Laut der SZ vom 30. März hat das Ver­wal­tungs­gericht des Saar­lan­des in Saar­louis nun entsch­ieden, dass das Amt seine Rech­nun­gen bezahlen muss. Recht­skräftig sei das Urteil aber noch nicht.
Muss der Ver­fas­sungss­chutz nun bei seinen V‑Männern bei NPD und Kam­er­ad­schaften sparen? Uns kann das nur recht sein.

Antifa Saar / Pro­jekt AK

Saar­brück­en, den 30. März 2013

Nachtrag: Skandalöser Prozess gegen Antifaschisten endet mit Einstellung

Heute mor­gen fand am Amts­gericht in Saar­brück­en ein Prozess wegen „Land­friedens­bruch“ gegen mehrere Antifaschis­ten aus dem Umfeld des selb­stver­wal­teten Jugendzen­trums Neunkirchen statt. Vorge­wor­fen wurde ihnen am 13. Jan­u­ar 2008 den, zu diesem Zeit­punkt in Neunkirchen ansäs­si­gen, Naziladen „First Class Streetwear“ mit Steinen und Farbe ange­grif­f­en zu haben. Der heutige Prozess wurde von unge­fähr 60 Antifaschist_innen begleit­et, die Sol­i­dar­ität mit den Angeklagten zeigten. Weit­er­lesen

70ter Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto

70ter Jahrestag des Auf­s­tands im Warschauer Ghetto

Vor­trag und Diskus­sion mit Erich Später und Richard Bermann
Dien­stag, 16. April 2013 -€“ 19 Uhr, N.N. 19, Nauwieser Straߟe 19, Saarbrücken

Am 19. April 1943, in der Pes­sach­woche, in welch­er die Befreiung der Israeliten aus der Ägyptischen Gefan­gen­schaft gefeiert wird, erhob sich die Bevölkerung des Ghet­tos in Warschau zum bewaffneten Kampf gegen ihre deutschen Mörder. Diese hat­ten das Ghet­to umstellt und planten die Räu­mung, Depor­ta­tion und Ver­nich­tung der verbliebe­nen ca. 50.000 von ins­ge­samt ca. 500.000 Juden des Warschauer Ghet­tos. Es gelang den Auf­ständi­gen, trotz hoff­nungslos­er mil­itärisch­er Unter­legen­heit, ihren Mördern teils wochen­lang bewaffnet Wider­stand zu leis­ten und den Depor­ta­tio­nen Ein­halt zu gebi­eten. Weit­er­lesen

Busfahrt nach Müchen

Die Antifa Saar / Pro­jekt AK organ­isiert einen Bus zu der Demon­stra­tion am 13.04.2013 in München. Eine Karte kostet 20,- €. Die Fahrt wird gefördert durch die Hein­rich Böll Stiftung und die Peter Imandt Gesellschaft. 

globus

Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

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Greift ein gegen Naziter­ror, staatlichen und alltäglichen Ras­sis­mus – Ver­fas­sungss­chutz abschaffen!

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mit­glied Beate Zschäpe sowie vier der Unter­stützer begin­nen: Ralf Wohlleben, Hol­ger Ger­lach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein bre­ites antifaschis­tis­ches Bünd­nis ruft deshalb zu ein­er bun­desweit­en Großdemon­stra­tion in München am Sam­stag vor Prozess­be­ginn auf.

Im Novem­ber 2011 wurde bekan­nt, dass die ras­sis­tis­chen und mörderischen Tat­en der Nazis des Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grun­des (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicher­heits­be­hör­den began­gen wur­den. Sie haben zehn Men­schen ermordet und zwei Sprengstof­fan­schläge verübt. In den Medi­en wurde der Begriff „Dön­er-Morde“ geprägt und die Son­derkom­mis­sion gab sich den Namen „Bosporus“. Damit schloss die Polizei von Anfang an ras­sis­tis­che Hin­ter­gründe der Morde aus, behan­delte die Opfer wie Täter und ermit­telte in Rich­tung organ­isiert­er „Aus­län­der-Krim­i­nal­ität“.
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Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld?

news Das muss sich wohl auch der saar­län­di­sche Ver­fas­sungs­schutz gedacht haben, wenn man sich die Mel­dun­gen der Saar­brü­cker Zei­tung vom 22. und 30. März die­ses Jah­res durch­liest. Offen­bar wei­ger­ten sich die saar­län­di­schen Schlapp­hüte dem Tele­fon­an­bie­ter E‑Plus ca 1300,- € „für die Über­wa­chung von Mobil­funknut­zern aus der Extrem­is­ten-Szene“ (SZ 22.03.2013) zu zah­len. Kon­kret gin­ge es um die Über­wa­chung meh­re­rer Tele­fon­an­schlüsse zwi­schen Okto­ber 2010 und Jan­u­ar 2011. Der Grund für den Rech­nungs­streit sind wohl die nicht vor­han­de­nen Vor­schrif­ten für die Ver­fas­sungs­schüt­zer der ein­zel­nen Län­der. Und ohne genaue Vor­schrif­ten geht bei deut­schen Ver­fas­sungs­schüt­zern bekannt­lich gar nichts. Außer es han­delt sich um die Ver­nich­tung wich­ti­ger Akten, die Ein­blick in sein Trei­ben bezüg­lich extrem rech­ter Ter­ror­ban­den gewäh­ren würden.
Laut der SZ vom 30. März hat das Ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des in Saar­louis nun ent­schie­den, dass das Amt seine Rech­nun­gen bezah­len muss. Rechts­kräf­tig sei das Urteil aber noch nicht.
Muss der Ver­fas­sungs­schutz nun bei sei­nen V‑Männern bei NPD und Kame­rad­schaf­ten spa­ren? Uns kann das nur recht sein.

Antifa Saar / Pro­jekt AK

Saar­brü­cken, den 30. März 2013

Veranstaltung: „Geschlecht und Psychiatrie“ am 21.01.2013

Vor­trag und Diskus­sion mit Chris­tiane Car­ri und Maxi* Roßmöller
Mon­tag, 21. Jan­u­ar 2013
19.00 Uhr
N.N. 19, Nauwieser Straße 19, Saarbrücken

Die Per­spek­tive von Trans* Geschlechtlichkeit erfremdet das Selb­stver­ständ­nis der Zweigeschlechtlichkeit. Gesellschaftliche Prozesse und Zuord­nun­gen wer­den sicht­bar und stellen den Anspruch auf die Natür­lichkeit von Geschlecht in Frage. Die Abwe­ichung von der schein­bar natür­lichen Norm, wird als psy­chi­a­trische “Erkrankung“ pathol­o­gisiert, indem sie in Diag­nosekat­a­lo­gen als “Geschlecht­si­den­titätsstörung” oder “Trans­sex­uelles Syn­drom” zusam­menge­fasst wer­den. Die Deklar­ierung als “krank” hat dabei Auswirkun­gen auf Autonomie und Per­sön­lichkeit­srechte. Im Vor­trag wird die Rolle der Psy­chi­a­trie in der Kon­struk­tion von Zweigeschlechtlichkeit zunächst his­torisch beleuchtet und in Nor­mal­itäts- und Pathol­o­gisierungs­de­bat­ten um Trans* in Deutsch­land einge­führt. Dabei wer­den jüng­ste poli­tis­che Entwick­lun­gen und Forderun­gen aus der Trans*bewegung vorgestellt. Weit­er­lesen