Der faschistische Agitator” — Übersetzung einer Rede des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan

Unser Genosse M. hat die Rede des türkischen Min­is­ter­präsi­den­ten Recep Tayyip Erdo­gan, die er am 7. Juni 2013 vor zahlre­ichen Anhänger_innen in Istan­bul gehal­ten hat, ins Deutsche über­set­zt. Wir doku­men­tieren hier das Video (Unter­ti­tel müssen evtl. eingeschal­tet wer­den), damit sich jede_r ein Bild von der Rhetorik Erdo­gans und sein­er Anhänger machen kann.

Doku­men­ta­tion des Wort­lautes der Rede (und der Parolen der Menge) im pdf-Format

Auf dem YouTube-Chan­nel spon­taneitaet find­en sich noch weit­ere unter­titelte Videos zur Thematik.

Der faschistische Agitator” — Übersetzung einer Rede des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan

Unser Genosse M. hat die Rede des türkischen Min­is­ter­präsi­den­ten Recep Tayyip Erdo­gan, die er am 7. Juni 2013 vor zahlre­ichen Anhänger_innen in Istan­bul gehal­ten hat, ins Deutsche über­set­zt. Wir doku­men­tieren hier das Video (Unter­ti­tel müssen evtl. eingeschal­tet wer­den), damit sich jede_r ein Bild von der Rhetorik Erdo­gans und sein­er Anhänger machen kann.

Doku­men­ta­tion des Wort­lautes der Rede (und der Parolen der Menge) im pdf-Format

Auf dem YouTube-Chan­nel spon­taneitaet find­en sich noch weit­ere unter­titelte Videos zur Thematik.

Kurzmeldung: Nazi-Oma aus Pirmasens verstorben

Wie die Pir­masenser Zeitung vom 9. April 2013 zu bericht­en weiß, ist diese Tage Ottilie Wolf ver­stor­ben. “Für Gen­er­a­tio­nen von Pir­masenser Kindern war sie Tante Otti” heißt es in dem Zeitungsar­tikel ein­fühlsam. Anerken­nend wird dort über ihr vielschichtiges soziales Engage­ment” berichtet Aber warum berichtet die Pir­masenser Zeitung nicht über das poli­tis­che Engage­ment von “Tante Otti”? Weit­er­lesen

Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

banner_fb

Greift ein gegen Naziter­ror, staatlichen und alltäglichen Ras­sis­mus – Ver­fas­sungss­chutz abschaffen!

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mit­glied Beate Zschäpe sowie vier der Unter­stützer begin­nen: Ralf Wohlleben, Hol­ger Ger­lach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein bre­ites antifaschis­tis­ches Bünd­nis ruft deshalb zu ein­er bun­desweit­en Großdemon­stra­tion in München am Sam­stag vor Prozess­be­ginn auf.

Im Novem­ber 2011 wurde bekan­nt, dass die ras­sis­tis­chen und mörderischen Tat­en der Nazis des Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grun­des (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicher­heits­be­hör­den began­gen wur­den. Sie haben zehn Men­schen ermordet und zwei Sprengstof­fan­schläge verübt. In den Medi­en wurde der Begriff „Dön­er-Morde“ geprägt und die Son­derkom­mis­sion gab sich den Namen „Bosporus“. Damit schloss die Polizei von Anfang an ras­sis­tis­che Hin­ter­gründe der Morde aus, behan­delte die Opfer wie Täter und ermit­telte in Rich­tung organ­isiert­er „Aus­län­der-Krim­i­nal­ität“.
Weit­er­lesen

Ach ja, die schon wieder …

Die Burschen­schaft Ghi­bellinia fällt mal wieder durch ihre Affinität zur extremen Recht­en auf. Mit Josias Schmidt, der bei ihnen als Keil­gast geladen ist, wer­ben sie aktiv um ein Mit­glied der Saar­ländis­chen Naziszene.

Die Ghi­belli­nen oder hochof­fiziell die „Burschen­schaft Ghi­bellinia zu Prag in Saar­brück­en“ ist schon ein selt­samer Haufen. Von ferne betra­chtet ein stu­den­tis­ch­er Vere­in, der sich der Pflege bizarrer Rit­uale, dem Tra­gen albern­er Kostüme ver­schrieben hat und dessen Mit­glieder halb­tags dem Bier trinken und dem “Deutsch­sein” nachge­hen. So weit so trau­rig und eigentlich nicht der Rede wert, wären da nicht die ständi­gen ras­sis­tis­chen, sex­is­tis­chen und nation­alchau­vin­is­tis­chen Aus­fälle ihrer Mit­glieder und gäbe es nicht Über­schnei­dun­gen mit der offen auftre­tenden Naziszene.

Weit­er­lesen

Recherche-Info: Christoph Hector – Muay Thai Kämpfer und Teil der saarländischen Naziszene


Down­load: Recherche-Info: Christoph Hec­tor — Muay Thai Kämpfer und Teil der saar­ländis­chen Naziszene [PDF]

Update vom 19.11.2012:

Nach Veröf­fentlichung dieser Recherche — Infor­ma­tion dis­tanzierte sich das “Team Ball­ter­ri­er” von Hec­tor. Nach eige­nen Angaben wurde seine Mit­glied­schaft frist­los gekündigt und ein Hausver­bot gegen ihn aus­ge­sprochen. Darüber hin­aus dis­tanziere sich das “Team Ball­ter­ri­er” von Recht­sradikalis­mus und men­schen­ver­ach­t­en­den poli­tis­chen Einstellungen.

Christoph Hec­tor (geb. 1985) trainierte bis vor weni­gen Wochen Muay Thai (Thai­box­en) im Chora­kee Gym in Merzig1 und Luta Livre2 beim “Team Ball­ter­ri­er” in Saar­brück­en. Er nahm in der Gewicht­sklasse unter 76 kg für das Charo­ke­e­Gym an (semi-)professionellen Wet­tkämpfen teil und kon­nte bere­its zahlre­iche Titel gewin­nen. Bei den Wet­tkämpfen kon­nte er fol­gende Erfolge verze­ichen: DBO Cham­pi­on of Cham­pi­ons 2012, Deutsch­er AFSO K‑1 Cham­pi­on 2012, Deutsch­er IFMA Meis­ter 2010, Rhein­land-Pfalz Meis­ter 2010 und 2011, Deutsch­er Vize IFMA Meis­ter 2009 und 2011 und Saar­land­meis­ter 2008 und 2009.
Christoph Hec­tor ist aber eben nicht nur MuayThai Kämpfer, son­dern auch überzeugter Nazi. Weit­er­lesen

Dokumentation der Berichterstattung über die Sturmdivsion Saar und neonazistische Strukturen im Saarland

Durch die Veröf­fentlichung des Recherche-Infos über die “Stur­m­di­vi­sion Saar” aus Dillin­gen und der all­ge­meinen Berichter­stat­tung über die Morde des “Nation­al­sozial­is­tis­ch­er Unter­grund” (NSU) wid­mete sich auch die regionale Berichter­stat­tung den braunen Umtrieben im Saar­land. So enstanden mehrere (Zeitungs-)Berichte, Inter­views und Fernse­hbeiträge, an denen auch Vertreter_innen der Antifa Saar / Pro­jekt AK beteiligt waren.
Nach Medi­en­bericht­en wird seit Okto­ber 2011 gegen die Stur­m­di­vi­sion Saar wegen des Ver­dachts auf Bil­dung ein­er krim­inellen Vere­ini­gung ermit­telt und im Zuge der Ermit­tlun­gen wur­den zahlre­iche Woh­nun­gen von Mit­gliedern der “Stur­m­di­vi­sion Saar” durch­sucht. Weit­er­lesen

Postnazismus revisited – Das Nachleben des Nationalsozialismus im 21. Jh.“

Buch­präsen­ta­tion & Diskus­sion mit dem Her­aus­ge­ber Stephan Grigat

Dien­stag, 22. Mai 2012
19 Uhr
Filmhaus Saar­brück­en, Mainz­er­straße 8, 66111 Saarbrücken

Der Band “Post­nazis­mus revis­it­ed” ver­sam­melt Beiträge, die grundle­gende Über­legun­gen zum Nach­leben des Nation­al­sozial­is­mus in den post­faschis­tis­chen Gesellschaften anstellen. Sie set­zen sich sowohl mit der mod­ernisierten Ver­gan­gen­heit­spoli­tik in Deutsch­land als auch den Erfol­gen der FPÖ unter und nach Jörg Haider auseinan­der. Die Auf­sätze bein­hal­ten Gedanken zur Kri­tik des Post­nazis­mus im Zeital­ter des Dji­hadis­mus und for­mulieren eine Kri­tik am „Islamophobie“-Begriffs vor dem Hin­ter­grund der Diskus­sio­nen über den nor­wegis­chen Atten­täter Anders Behring Breivik.
Weit­er­lesen

Aktualisiert: Recherche-Information: Die „Sturmdivision Saar“


Down­load: Recherche — Info: Die “Stur­m­di­vi­sion Saar” [PDF]

Auf Nazidemon­stra­tio­nen im gesamten Bun­des­ge­bi­et erken­nt man sie an T‑Shirts mit der Auf­schrift “Stur­m­di­vi­sion Saar” und ein­er stil­isierten Triskele. Ihren Schw­er­punkt haben sie im saar­ländis­chen Dillin­gen. Ver­sucht diese “Stur­m­di­vi­sion Saar” das klägliche Scheit­ern der mit­tler­weile aufgelösten “Kam­er­ad­schaft Saarsturm” zu kom­pen­sieren oder han­delt es sich um einen gän­zlich neuen neon­azis­tis­chen Organ­i­sa­tionsver­such an der Saar? Mit der Recherche-Info über die “Stur­m­di­vi­sion Saar” soll diese neon­azis­tis­che Kam­er­ad­schaft und ihre Pro­tag­o­nis­ten näher beleuchtet werden.

Dokumentation der Broschüre: „Kein schöner Land…“


Down­load:
Kein schön­er Land… — Faschis­tis­che Struk­turen und Aktiv­itäten im Saarland
[PDF — 20 MB]

Die Broschüre wurde im Jahr 2000 von einem antifaschis­tis­chem AutorIn­nenkollek­tiv in Zusam­me­nar­beit mit der Antifa Saar veröf­fentlicht und beschäftigt sich mit faschis­tis­chen Struk­turen und Aktiv­itäten im Saarland.