Verfassungsschutz und Polizei an der Saar verharmlosen die rechte Szene — die Opfer neonazistischer Gewalt wenden sich aus berechtigtem Misstrauen erst gar nicht an diese Behörden
Aufgrund der allgemeinen Empörung über die neonazistischen Mordtaten des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ kommen in der Berichterstattung der saarländischen Medien nun auch wieder gehäuft Vertreter des saarländischen „Verfassungsschutzes“ zu Wort. Dabei wird weiter dreist die rechte Szene an der Saar verharmlost und zahlreiche von ihr ausgehende Taten entpolitisiert und bagatellisiert. Die Antifa Saar / Projekt AK bezeichnet dies als Strategie der Verharmlosung.
So äußerte beispielsweise ein Vertreter des saarländischen „Verfassungsschutzes“ bezüglich der permanenten Übergriffe durch Neonazis auf Andersdenkende im Raum Püttlingen in der Saarbrücker Zeitung vom 26./27. November diesen Jahres, dass „die dortigen Konflikte (…) jedoch nicht als politisch (…), sondern als lokale Machtkämpfe“ einzuordnen seien. Weiterlesen