Still not loving police! Veranstaltung zur Anti-Repressionskampagne in Heidelberg

Still not lov­ing police!
Infover­anstal­tung mit Aktivist_innen aus Hei­del­berg zur aktuellen Anti-Repres­sion­skam­pagne.

Fre­itag, 06. Mai 2011, 19.00 Uhr
Nauwies 19, Ver­samm­lungsraum (Hin­terge­bäude)
Nauwieser­str. 19, Saar­brück­en Weit­er­lesen

Infoveranstaltung zu Dresden und anschließende Soliparty

Anlässlich des geplanten Nazi­auf­marschs in Dres­den find­et am 12.02.2011 in Saar­brück­en eine Infor­ma­tionsver­anstal­tung mit den aktuell­sten Infos rund um den Nazi­auf­marsch in Dres­den statt. Anschließend gibts ne fette Soli­par­ty mit toller Musik, net­ten Leuten und guter Stim­mung. Die Ein­nah­men der Par­ty dienen der Finanzierung des Busses nach Dres­den. Das ganze find­et im Philosophen­café an der Saar­brück­er Uni statt.
Beginn der Infover­anstal­tung ist 19 Uhr, die Par­ty im Anschluss ca. 20 Uhr.
An diesem Abend kön­nt ihr auch Karten für den Bus kaufen.

Kommt alle zur Par­ty, habt Spaß und unter­stützt die Fahrt nach Dres­den!

Gemeinsam auf nach Dresden! Den Naziaufmarsch am 19.Februar 2011 verhindern!

Auch dieses Jahr wollen wieder tausende Nazis aus ganz Europa nach Dres­den fahren, um dort unter dem Vor­wand sie wür­den der „unschuldigen“ Opfer gedenken einen Auf­marsch durchzuführen.

Für die Nazis begrün­det sich die Attrak­tiv­ität dieses Auf­marschs aus den Anknüp­fungspunk­ten an den auch in bürg­er­lichen Kreisen geführten revi­sion­is­tis­chen Diskurs. Denn — so der Tenor der Debat­te — auch Deutsche waren Opfer und wenn alle Opfer der „Tragödie“ waren, wer wird da noch auf den Unter­schied zwis­chen dem zu Tode gequäl­ten KZ-Insassen und seinem auf Heimaturlaub zum „Opfer“ ein­er alli­ierten Bombe gewor­de­nen Auf­se­her, also der Schuld der deutschen „Volkesge­mein­schaft“ behar­ren.

Let­ztes Jahr gelang es, das was als größter Nazi­auf­marsch Europas angekündigt war durch eine Mis­chung aus direk­ten Aktio­nen und Block­aden zu ver­hin­dern. Auch dieses Jahr rufen wir dazu auf, den durch das säch­sis­che Oberver­wal­tungs­gericht „genehmigten“ Auf­marsch zu ver­hin­dern.

Lasst uns wieder zusam­men an diesem Tag nach Dres­den fahren und beteiligt euch an den dezen­tralen Aktio­nen und Block­aden.

Auch dieses Jahr wird es einen Bus aus dem Saar­land geben:

Für Karten wen­det ihr euch ein­fach per Mail an uns oder kauft euch welche am 12. Feb­ru­ar auf der Vor­bere­itungsver­anstal­tung mit anschließen­der Soli-Par­ty im Phi­lo-Café an der Uni Saar­brück­en.

In Gedenken an Max Braun

Mit ein­er Demon­stra­tion unter dem Mot­to “Keinen Kom­pro­miss mit der Bar­barei” am 03.07.2010 erin­nerte die Antifa Saar / Pro­jekt AK an den 65. Todestag des saar­ländis­chen Antifaschis­ten Max Braun.
Der Aufruf­text und die Rede­beiträge kön­nen unter http ://maxbraun.blogsport.de. einge­se­hen wer­den.

Max Braun

Pressemitteilung: Über 200 AntifaschistInnen protestieren in Schafbrücke gegen Nazi-Konzert

Über 200 AntifaschistIn­nen protestieren in Schaf­brücke gegen Nazi-Konz­ert am 25.02.2009

Das Konzept der Antifa Saar / Pro­jekt AK, die NPD-Ver­anstal­tung in der Fes­thalle Schaf­brücke durch eine Block­ade zu stören, hat sich als erfol­gre­ich erwiesen. Rund 200 Men­schen block­ierten die Hauptz­u­fahrt zur Fes­thalle an der Kreuzung Kaiser­straße / Am Stahlham­mer für mehrere Stun­den und sorgten dafür, dass das Nazi-Konz­ert nur unter erhe­blichem Polizeiein­satz und nicht ungestört von­stat­ten gehen kon­nte. So fand der Protest nicht etwa weit ent­fer­nt, son­dern in unmit­tel­bar­er Nähe der Nazi-Ver­anstal­tung statt. Im Anschluss an die Block­ade-Aktion in Schaf­brücke demon­stri­erten die AntifaschistIn­nen noch eine Stunde lang durch die Saar­brück­er Innen­stadt. In Rede­beiträ­gen wur­den die NPD-Ver­anstal­tung in Schaf­brücke und der Protest dage­gen the­ma­tisiert.

Trotz der nur halb­herzi­gen Ver­suche der Stadt Saar­brück­en, das NPD-Konz­ert am Ascher­mittwoch auf juris­tis­chem Wege zu ver­hin­dern, und der zeitweili­gen Ein­stel­lung des öffentlichen Nahverkehrs nach Schaf­brücke haben über 200 Men­schen heute vor Ort deut­lich gemacht, dass sie solche Naziver­anstal­tun­gen nicht kom­men­tar­los hin­nehmen wer­den. Dazu Alexan­der Breser von der Antifa Saar / Pro­jekt AK: „Wir haben heute erfol­gre­ich gezeigt, dass es möglich und zwin­gend notwendig ist, auch ohne den Segen der Stadtver­wal­tung gegen solche Naziver­anstal­tun­gen vorzuge­hen. Die Men­schen vor Ort haben durch ihr Engage­ment dafür gesorgt, dass das Konz­ert der NPD nicht ungestört stat­tfind­en kon­nte. Sie haben deut­lich gemacht, dass man sich den Nazis dort ent­ge­gen­stellen muss, wo sie sich für ihre Het­zver­anstal­tun­gen tre­f­fen. Und nicht am anderen Ende der Stadt.“

Kri­tik muss sich dage­gen unser­er Mei­n­ung nach die Stadtver­wal­tung gefall­en lassen: Während es in anderen Städten dur­chaus möglich ist, solche Nazi-Konz­erte rechtssich­er zu ver­hin­dern, hat man in Saar­brück­en außer ein­er schwach begrün­de­ten Ver­botsver­fü­gung, die vor den Gericht­en keinen Bestand haben kon­nte, nichts gegen den organ­isierten Neon­azis­mus aufzu­bi­eten. Daran ändert auch die kurzfristige Teil­nahme der Ober­bürg­er­meis­terin an der Gegenkundge­bung von Pfar­rer Met­zinger nichts.

Dass der Reise­bus, von dem aus vor zehn Tagen Neon­azis eine Gruppe antifaschis­tis­ch­er Gew­erkschafter in der Nähe von Jena angrif­f­en und schw­er ver­let­zten, von der NPD Saar mitor­gan­isiert wurde, und dass laut Bericht­en des Saar­ländis­chen Rund­funks in diesem Zusam­men­hang mit­tler­weile auch gegen den NPD-Saar Funk­tionär Bernd Ehrre­ich ermit­telt wird, scheint im Saar­brück­er Rathaus noch immer keinen Anlass zum Han­deln zu geben.

Zu den Protesten unmit­tel­bar vor der Ver­anstal­tung­shalle der Nazis haben aufgerufen: Antifa Saar / Pro­jekt AK, Anti­na­tionale Offen­sive Saar, Saar­b­o­tage, DKP-Saar, Jusos Saar und SJD – die Falken.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir Ihnen unter der Tele­fon­num­mer 0175–1271105 sowie per E‑Mail an antifasaar@yahoo.de zur Ver­fü­gung.

Pressemit­teilung: Über 200 AntifaschistIn­nen protestieren in Schaf­brücke gegen Nazi-Konz­ert [pdf]

Pressemitteilung: LKA ermittelt gegen “Provokateure”

Das Lan­deskrim­i­nalamt, Abteilung Staatss­chutz, ermit­telt gegen Antifaschis­ten, welchen vorge­wor­fen wird, am 24. Juli 2006 eine anti-israelis­che Demon­stra­tion in der Saar­brück­er Bahn­hof­s­traße durch das Zeigen der Fahne Israels „provoziert“ und damit gegen das Ver­samm­lungsrecht ver­stoßen zu haben.

Am 24. Juli 2006 fand in der Saar­brück­er Innen­stadt eine „Friedens­demon­stra­tion“ gegen Israel statt, an der etwa 300–400 Men­schen, viele mit libane­sis­chen Fah­nen und Gräuelfo­tos tot­er libane­sis­ch­er Kinder aus­ges­tat­tet, teil­nah­men. In der Bahn­hof­s­traße auf Höhe der Thalia-Buch­hand­lung protestierten drei Antifaschis­ten gegen diesen ein­seit­i­gen Auf­marsch, bei dem Parolen wie „Israel – Kin­der­mörder“ gerufen und Papp­schilder mit anti­semi­tis­chen Stereo­typen gezeigt wur­den, indem sie Fah­nen des Staates Israel zeigten. Sie wur­den unmit­tel­bar von etwa 50 Demon­stran­tInnen ange­grif­f­en, dabei raubten die Angreifer eine Israel-Fahne, zer­ris­sen sie und ver­let­zten einen Demo-Geg­n­er durch Schläge im Gesicht.

Nun ermit­telt das Lan­deskrim­i­nalamt (LKA) gegen die mut­maßlichen „Pro­voka­teure“ wegen „Ver­stoß gegen das Ver­samm­lungs­ge­setz“. Min­destens eine Per­son, die von der Polizei verdächtigt wird, an besagter „Pro­voka­tion“ beteiligt gewe­sen zu sein, bekam eine Vor­ladung wegen “Ver­stoß gegen das Ver­samm-lungs­ge­setz” und “Ver­samm­lungsspren­gung” vom Saar­ländis­chen LKA.

Alexan­der Breser, stel­lvertre­tender Press­esprech­er der Antifa Saar / Pro­jekt AK, kom­men­tiert die polizeilichen Ermit­tlun­gen so: „Es ist doch irgend­wie para­dox, wenn gegen Men­schen die ihren Protest durch das Zeigen ein­er Israelfahne geäußert haben und ver­prügelt wer­den, im nach­hinein ein Ermit­tlungsver­fahren angestrengt wird, während sich die Polizei gle­ichzeit­ig schein­bar über­haupt nicht für die Schläger vom 24. Juli inter­essiert.“

So wer­den die Fak­ten, wer bei dieser Auseinan­der­set­zung vor zwei Monat­en die Angreifer waren, völ­lig ver­dreht. Schein­bar hält der Saar­ländis­che Staatss­chutz tätliche Angriffe auf mit Stoff­fah­nen protestierende Men­schen für gerecht­fer­tigte Notwehr.

Dazu Alexan­der Breser weit­er: „Dass einige der Demon­stra­tionsteil­nehmer noch mit Dachlat­ten bewaffnet durch die Stadt zogen, um den israel­sol­i­darischen Gegen­demon­stran­ten ihre Vorstel­lung vom „Frieden“ deut­lich zu machen, scheint dabei über­haupt nicht zu inter­essieren.“

Die Antifa Saar / Pro­jekt AK fordert die sofor­tige Ein­stel­lung dieser Ermit­tlungsver­fahren gegen AntifaschistIn­nen.

ANTIFA SAAR / PROJEKT AK

Pressemitteilung zu den Naziaufmärschen am 1.Juli im Saarland

Neon­azis wollen in Saar­louis und Merzig demon­stri­eren!

Unter dem Mot­to „Arbeit­splätze statt Krieg­sein­sätze“ rufen saar­ländis­che Neon­azis zu ein­er Dop­peldemon­stra­tion am 1. Juli 2006 in Saar­louis und in Merzig auf. Dabei beziehen sie sich auf den bevorste­hen­den Ein­satz der Saar­land­bri­gade im Kon­go. Die Demon­stra­tion wird vom NPD-Lan­desver­band Saar und dem Aktions­büro Saar, einem Zusam­men­schluss neon­azis­tis­ch­er Kam­er­ad­schaften aus dem Saar­land, organ­isiert.
Die Antifa Saar / Pro­jekt AK kündigt Proteste gegen die neon­azis­tis­che Mobil­isierung an.

Bere­its seit Ende let­zten Monats kündi­gen das neon­azis­tis­che „Aktions­büro Saar“ und der NPD-Lan­desver­band die Dop­peldemon­stra­tion an. Dabei nehmen sie den bevorste­hen­den Kon­go-Ein­satz der Saar­land­bri­gade zum Anlass, um ihr völkisch-nation­al­is­tis­ches Gedankengut offen auf der Straße zu propagieren.

Chris­t­ian Schnei­der, Sprech­er der Antifa Saar / Pro­jekt AK, erk­lärt hierzu: „Uns ver­wun­dert es über­haupt nicht, dass die Nazis von NPD und so genan­nten „freien Kam­er­ad­schaften“ die Saar­land­bri­gade und ihren bevorste­hen­den Ein­satz the­ma­tisieren. So gibt es bei bei­den eine nicht zu leug­nende Affinität zum Nation­al­sozial­is­mus. Während man dies bei ersteren immer wieder in ihren neuen Veröf­fentlichun­gen nach­le­sen kann, gehört es bei der Saar­land­bri­gade zum guten Ton das NS-Fallschir­mjäger­lied „Rot scheint die Sonne“ abzusin­gen“.

Die Antifa Saar / Pro­jekt AK wird gegen den Ver­such neon­azis­tis­ches Gedankengut auf die Straße zu tra­gen protestieren und den Wider­stand organ­isieren. Außer­dem rufen wir alle fortschrit­tlichen Kräfte dazu auf selb­st aktiv zu wer­den und sich mit den ver­füg­baren Mit­teln gegen die Pro­voka­tion zu wehren.

Dabei wird es der Antifa Saar / Pro­jekt AK nicht darum gehen, während der Fußball ‑WM das Bild eines „anständi­gen Deutsch­lands“ sich­er zu stellen, son­dern vielmehr prak­tis­che Kri­tik an der deutschen Volk­stümelei zu üben und sich am 1. Juli deren offen­sichtlich­sten Vertretern in den Weg zu stellen.

Bei Rück­fra­gen: Tele­fon: 0175–1271105 e‑mail:antifasaar@yahoo.de www.antifasaar.de.vu

Antifa Saar / Pro­jekt AK

Pressemitteilung: Verletzte bei Übergriffen auf Pro-Libanon-Demonstration

Ver­let­zte bei Über­grif­f­en auf Pro-Libanon-Demon­stra­tion

Ent­ge­gen der Darstel­lung der Saar­brück­er Polizei hat es bei den Über­grif­f­en von Pro-Libanon-Demon­stran­ten auf Men­schen, die die Fahne Israels zeigten, am Mon­tag sehr wohl Ver­let­zte gegeben.

Wie ver­schiedene Medi­en bere­its berichteten, kam es am Mon­tag, 24.07.2006, auf ein­er anti­is­raelis­chen, pro-libane­sis­chen Demon­stra­tion mit etwa 300–400 Teil­nehmerIn­nen zu Über­grif­f­en auf Jugendliche, die am Rande mit Israelfah­nen ihre Sol­i­dar­ität mit Israel gezeigt hat­ten. Die Medi­en­berichte, die sich auf Ver­laut­barun­gen der Saar­brück­er Polizei stützen, bericht­en jedoch, es hätte keine Ver­let­zten gegeben. Tat­säch­lich wurde ein­er der Ange­grif­f­e­nen durch Faustschläge im Gesicht ver­let­zt, er trug Blutergüsse unter den Augen („Blaues Auge“) davon. Die bei­den anderen Ange­grif­f­e­nen, die eben­falls mit Fäusten ins Gesicht geschla­gen wur­den, kamen ohne sicht­bare Ver­let­zun­gen davon.

Dazu sagte Sara Jost, Press­esprecherin der Antifa Saar / Pro­jekt AK: „Durch das Ein­schre­it­en der PolizistIn­nen vor Ort kon­nte zwar Schlim­meres ver­hin­dert wer­den. Wer jedoch von ‚Rangeleien’ und ‚keinen Ver­let­zten’ spricht, ver­harm­lost die Tat­sache, dass am Mon­tagabend eine Gruppe von bis zu 50 Leuten auf drei Men­schen los­ging und auf sie ein­prügelte.“

Dabei spielt nach Ansicht der Antifa Saar / Pro­jekt AK die Tat­sache, dass die vorge­bliche „Pro­voka­tion“ einzig und allein darin bestand, dass drei Men­schen die Fahne des Staates Israel am Rande der Demon­stra­tion zeigten, eine gewichtige Rolle bei der Bew­er­tung der Demon­stra­tion. Dazu Sara Jost: „Die Teil­nehmerIn­nen dieser ‚Friedens’-Demo haben in meinen Augen eine höchst zweifel­hafte Auf­fas­sung von ‚Frieden’, wenn sie ein­er­seits über Gewalt im Nahen Osten kla­gen und ander­er­seits in Saar­brück­en auf unbe­waffnete Men­schen, die eine Fahne zeigen, ein­prügeln.“

ANTIFA SAAR / PROJEKT AK

Pressemitteilung: Antiisraelische Schläger prügeln auf Antifaschisten ein

Anti­is­raelis­che Schläger prügeln auf Antifaschis­ten ein

Auf ein­er Demon­stra­tion von etwa 300–400 His­bol­lah-Sym­pa­thisan­tInnen kam es am Mon­ta­gnach­mit­tag in Saar­brück­en zu Über­grif­f­en auf Jugendliche, die am Rande mit Israelfah­nen gegen den Aufzug protestiert hat­ten.

Gegen 17.30 Uhr begann der Aufzug mit zahlre­ichen libane­sis­chen, aber auch palästi­nen­sis­chen und deutschen Fah­nen vor der Berg­w­erks­di­rek­tion. Unter Rufen wie „Frei­heit für Libanon“, „Israel – Kin­der­mörder, Israel – Men­schen­mörder“ und „Juden raus!“ zogen die Demon­stran­tInnen durch die Bahn­hof­s­traße in Rich­tung St.Johanner Markt. Als in der Bahn­hof­s­traße eine kleine Gruppe von AntifaschistIn­nen zwei Israel Fah­nen zeigte, um damit ihre Sol­i­dar­ität mit Israel gegen die islamistis­chen Ter­ror­grup­pen zum Aus­druck zu brin­gen, stürmten mehrere Dutzend Teil­nehmer der Demon­stra­tion in Lynch­stim­mung los und prügel­ten auf die AntifaschistIn­nen ein. Die weni­gen anwe­senden PolizistIn­nen kon­nten glück­licher­weise das Schlimm­ste ver­hin­dern. Die Schläger entwen­de­ten dabei eine der Israel-Fah­nen und zer­ris­sen sie.

Während die His­bol­lah-Sym­pa­thisan­tInnen im Anschluss ihre anti­is­raelis­che Demon­stra­tion fort­set­zten, soll die Polizei nach Augen­zeu­gen­bericht­en noch nach den Men­schen mit den Israel-Fah­nen gefah­n­det haben, die sie als „Pro­voka­teure“ aus­machte.

Dazu sagte Sara Jost, Press­esprecherin der Antifa Saar / Pro­jekt AK: „Schein­bar gilt das Zeigen der Fahne des israelis­chen Staates in Deutsch­land schon als Pro­voka­tion. Wir find­en es – ger­ade in der derzeit­i­gen Sit­u­a­tion – wichtig und richtig, dass sich Men­schen mit Israel und sein­er Bevölkerung sol­i­darisieren. Ger­ade wenn Leute auf die Straße gehen und ‚Frieden’ rufen, damit aber nichts anderes als die Ver­nich­tung des Staates Israel meinen, ist es wichtig, ihnen ent­ge­gen­zutreten und die Unter­stützerIn­nen der islamistis­chen Ter­ror­grup­pen zu demask­ieren. Um es mit Paul Spiegel zu sagen: ‚Hin­ter dem Ruf nach Frieden ver­schanzen sich die Mörder.’“

Für weit­ere Nach­fra­gen sind wir unter Tele­fon 0175–1271105 und per eMail unter antifasaar@yahoo.de zu erre­ichen.

ANTIFA SAAR / PROJEKT AK

Pressemitteilung nach den Naziaufmärschen am 1.Juli im Saarland

Saar­brück­en, 02.07.2006

700 Polizis­ten unter­drück­en jeglichen Protest gegen Nazi­auf­marsch in Merzig

50 Mit­glieder von NPD und „Freie Kam­er­ad­schaften“ marschieren durch Saar­louis und Merzig. Polizei erteilt großflächig Platzver­weise gegen Jugendliche und unterbindet so jeglichen Protest gegen den nation­al­sozial­is­tis­chen Auf­marsch.

Medi­en­bericht­en zufolge waren am Sam­stag, den 01.Juli 2006, im Rah­men der bei­den Aufmärsche von NPD Saar und „Aktions­büro Saar“, einem Zusam­men­schluss mil­i­tan­ter Neon­azis vor allem aus dem Raum Saar­louis und Saar­brück­en, bis zu 700 Polizis­ten einge­set­zt, die dafür sorgten, dass nie­mand seinen Unmut über diesen Aufzug äußern kon­nte.

Vor allem in Merzig, wo die Antifa Saar / Pro­jekt AK ursprünglich eine Gegenkundge­bung angemeldet hat­te, die aber durch die Lan­drätin des Kreis­es Merzig-Wadern ver­boten wurde, waren seit dem frühen Mor­gen zahlre­iche PolizistIn­nen, in ziv­il wie in Uni­form, unter­wegs. Die Ein­heit­en aus dem Saar­land und Rhein­land-Pfalz, darunter auch eine Spezialein­heit aus Mainz, kon­trol­lierten massen­haft vor allem Jugendliche in der Merziger Innen­stadt und erteil­ten unseren bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen zufolge etwa 50 Platzver­weise, die den betrof­fe­nen Men­schen das Betreten der Stadt Merzig für den ganzen Tag ver­bot.

Dazu Alexan­der Bress­er, stel­lvertre­tender Press­esprech­er der Antifa Saar / Pro­jekt AK: „Die Frage nach der Ver­hält­nis­mäßigkeit der Mit­tel ist sicher­lich ange­bracht, wenn man sich vor Augen führt, dass an diesem Tag auf jedeN schein­baren oder tat­säch­lichen Demon­stran­tIn 7 PolizistIn­nen kamen. Wir kri­tisieren das Vorge­hen der Polizei, die jeden friedlichen ver­balen Protest in Hör­weite der Nazis durch die mas­siv­en Stadtver­bote unter­band, aufs schärf­ste und hal­ten diesen repres­siv­en Umgang mit dem Ver­samm­lungsrecht für äußerst frag­würdig.“

Für Rück­fra­gen ste­hen wir unter der Tele­fon­num­mer 0175–1271105 sowie per eMail an antifasaar@yahoo.de zur Ver­fü­gung.

ANTIFA SAAR / PROJEKT AK