Naziläden dichtmachen! Gemeinsam gegen staatliche Repression!

Aufruf zum Prozessbesuch:
Am 17. Dezem­ber 2010 soll vor dem Saar­brück­er Amts­gericht mehreren Antifaschis­ten der Prozess gemacht wer­den. Vorge­wor­fen wird ihnen Land­friedens­bruch. Sie sollen in der Nacht des 13. Jan­u­ar 2008 an einem Angriff auf den Naziladen „First Class Streetwear“ im saar­ländis­chen Neunkirchen beteiligt gewe­sen sein, in dessen Ver­lauf die Schaufen­ster des Ladens zu Bruch gin­gen und die Fas­sade besprüht wurde.

Wir rufen dazu auf am Mor­gen des 17. Dezem­ber 2010 um 8.30 Uhr zahlre­ich zum Amts­gericht in Saar­brück­en zu kom­men und die Angeklagten durch unsere Anwe­sen­heit im Gerichtssaal zu unterstützen.

Bitte informiert Euch regelmäßig auf unser­er Home­page über die genaue Uhrzeit oder kurzfristige Änderungen.

Down­load Fly­er: Nazilä­den dicht­machen! Gemein­sam gegen staatliche Repression!

Schöner leben ohne Naziläden!

Am 13. Jan­u­ar 2008 wur­den in Neunkirchen/Saar die Fen­ster des Geschäfts “First Class Streetwear” zum wieder­holten Male eingeschmis­sen. Bei dieser Aktion wurde die Front des Geschäfts mit einem Schriftzug besprüht. In dieser Nacht begann das whohl aufwündig­ste und umfan­gre­ich­ste Ermit­tlungsver­fahren gegen Antifaschis­ten im Saar­land seit mehr als zehn Jahren. 

Der in der Zeitung der Roten Hil­fe e.V (4.2010) erschiene Artikel beleuchtet die Hin­ter­gründe und die umfan­gre­ichen Ermit­tlungs­maß­nah­men gegen saar­ländis­che Antifaschisten.

Ergänzung: In Kapi­tel I — Die Nacht des 13. Jan­u­ar 2008 fehlt in der veröf­fentlicht­en Ver­sion der fol­gende Satz:
“Außer­dem leuchteten die Pro­tag­o­nistIn­nen in pro­l­liger Selb­st­darstel­lung ihre antifaschis­tis­che Laien­bühne mit aller­lei Sil­vesterbe­darf aus.”
Diesen möcht­en wir hier­mit nachträglich veröf­fentlicht wissen. 

RoteHilfeZeitung(4.2010): Schön­er leben ohne Naziläden!

Regionalporträt: Zweibrücken und die Westpfalz

Vor Ort vere­int: An der Lan­des­gren­ze zwis­chen Rhein­land-Pfalz und dem Saar­land bilden der “Nationale Wider­stand Zweibrück­en” und die “NPD Westp­falz” seit Jahren eine poli­tis­che Zweck­ge­mein­schaft auf dem Weg zur kom­mu­nalen Ver­ankerung. Erschienen in “Der Rechte Rand Nr. 127”.

Der Rechte Rand, Nr. 127 (2010): Region­al­porträt: Zweibrück­en und die Westpfalz

Gez. NSDAP, SA, SS – Der ‚Bund der Vertriebenen‘ und der Nationalsozialismus

Vor­trag und Diskus­sion mit Erich Später

Mittwoch, 8.September 2010, 20 Uhr
N.N., Nauwieser Straße 19, Saarbrücken

Am 5. August 2010 insze­nierte der „Bund der Ver­triebe­nen“ (BdV) mit hoher Polit­promi­nenz und entsprechen­der Medi­en­aufmerk­samkeit einen Fes­takt im Stuttgarter Neuen Schloss. Gefeiert wur­den „60 Jahre Char­ta der Heimatver­triebe­nen“, die 1950 in Stuttgart verkün­det wurde.

Anlässlich dieses frag­würdi­gen Jubiläums informiert Erich Später, der 2005 mit dem Band „Kein Frieden mit Tschechien – Die Sude­ten-deutschen und ihre Lands­man­nschaft“ eine umfan­gre­iche Studie über die dom­i­nante Gruppe inner­halb der „Ver­triebe­nen“ vorgelegt hat, über Geschichte und Per­son­al des BdV. Gegrün­det von aktiv­en Nazis, die am Holo­caust und den Ver­brechen gegen Tschechen, Polen und viele andere Osteu­ropäer beteiligt waren, förderte der „Bund der Ver­triebe­nen“ nach Kräften die Rein­te­gra­tion der NS-Eliten in die Nachkriegs­ge­sellschaft und ihre alten Posi­tio­nen. Auch heute noch hat er eine offene Flanke zur extremen Recht­en und seine Vor­sitzende Eri­ka Stein­bach (MdB, CDU) macht immer wieder mit aggres­siv­en Auftrit­ten gegen Polen von sich reden.

Die Poli­tik der deutschen ‘Ver­triebe­nen’ zielt dabei auf eine Umdeu­tung der his­torischen Fak­ten. Die deutschen Min­der­heit­en aus den osteu­ropäis­chen Län­dern wer­den, ungeachtet ihrer aktiv­en Teil­nahme an Ver­nich­tungskrieg und Holo­caust, zu unschuldigen Opfern tschechis­ch­er, pol­nis­ch­er und rus­sis­ch­er Grausamkeit­en gemacht. Nicht zulet­zt mit dem geplanten „Zen­trum gegen Vertrei­bun­gen“ in Berlin sollen die Gren­zen zwis­chen Opfern und Tätern unken­ntlich gemacht werden. 

Erich Später wird die Grün­dungsmythen der „Ver­triebe­nen“, ihre per­son­elle Ver­strick­ung in Holo­caust und Ver­nich­tungskrieg, und ihre revi­sion­is­tis­che Poli­tik in der Nachkriegs­bun­desre­pub­lik analysieren und ihre aktuellen Ziele in der bun­des­deutschen Poli­tik beleuchten.
Erich Später ist His­torik­er und schreibt für die Ham­burg­er Zeitschrift konkret. Er veröf­fentlichte zahlre­iche Artikel und Auf­sätze zur Geschichte der deutschen Min­der­heit­en, des BdV und sein­er Lands­man­nschaften sowie die bei­den Büch­er „Kein Frieden mit Tschechien” und „Vil­la Waign­er. Hanns Mar­tin Schley­er und die deutsche Ver­nich­tungselite in Prag 1939–45”.

Eine Ver­anstal­tung von Antifa Saar / Pro­jekt AK und Cri­Think! e.V.

Pressemitteilung: Einsatz von Neonazis im Sicherheitsdienst kein Einzelfall

Ein­satz von Neon­azis im Sicher­heits­di­enst kein Einzelfall

Die im Laufe der let­zten Woche bekan­nt gewor­de­nen Vor­fälle rund um den Ein­satz von Neon­azis im Sicher­heits­di­enst des Musik­fes­ti­vals Roc­co del Schlacko in Püt­tlin­gen sind kein Einzelfall. So kam min­destens ein­er, der beim Roc­co del Schlacko einge­set­zten Mit­glieder der Kam­er­ad­schaft Saarsturm, in diesem Jahr bere­its bei ein­er Ver­anstal­tung an der Uni­ver­sität des Saar­lan­des, beim Saar­brück­er Alt­stadt­fest und beim Bruch Fest der Bruch-Brauerei zum Ein­satz. Darüber hin­aus arbeit­et er auch regelmäßig in Fil­ialen der Super­mark­tkette „Net­to“ in Saar­brück­en und Dud­weil­er im Sicher­heits­di­enst. Die jew­eils betrof­fe­nen Ver­anstal­ter und Fir­men wer­den von uns im Laufe der Woche noch geson­dert angeschrieben.

Alexan­der Breser, stel­lvertre­tender Press­esprech­er der Antifa Saar / Pro­jekt AK erk­lärt hierzu:
„Im Zusam­men­hang mit unser­er Veröf­fentlichung zu dem The­menkom­plex­es „Ein­satz von Neon­azis im Secu­ri­ty- Dienst“ erhiel­ten wir in der ver­gan­genen Woche zahlre­iche Anrufe und E- Mails ver­schieden­er Musik-Bands, Sicher­heits­di­en­ste und Pri­vat­per­so­n­en, welche uns auf weit­ere Vor­fälle in diesem Zusam­men­hang hingewiesen haben, die noch genauer ver­i­fiziert wer­den müssen. Allerd­ings lässt sich bere­its jet­zt fes­thal­ten, dass sich ein nicht geringer Teil der Hin­weise auf saar­ländis­che Fußball­sta­di­en bezieht“.

Zudem liegen uns Belege für den Ein­satz von min­destens einem Mit­glied des offen neon­azis­tisch auftre­tenden „Nationalen Wider­stand Zweibrück­en“ bei einem Fes­ti­val, bere­its vor sechs Jahren, in Völk­lin­gen vor.

Damit müssen wir wieder ein­mal den Darstel­lun­gen des saar­ländis­chen Ver­fas­sungss­chutzes wider­sprechen, dessen Sprech­er in der BILD vom 19. August behauptet, dass es sich bei den Vor­fällen auf dem Fes­ti­val­gelände des Roc­co „um den ersten Fall bei dem solche Per­so­n­en als Sicher­heit­skräfte einge­set­zt wur­den“ handele.
Dazu Alexan­der Breser:
„Erneut muss sich der saar­ländis­che Ver­fas­sungss­chutz die Frage gefall­en lassen, ob er fach­lich vol­lkom­men inkom­pe­tent ist oder die Medi­en und die Bevölkerung bewusst mit falschen Tat­sachen­be­haup­tun­gen täuschen will. So oder so plädieren wir für die Auflö­sung dieser Behörde“.

Die bish­er bekan­nt gewor­de­nen Vor­fälle sind nach Ansicht der Antifa Saar / Pro­jekt AK lediglich die Spitze des Eisbergs.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir gerne zu Ihrer Verfügung.

Saar­brück­en, den 21. August 2010

Pressemit­teilung als PDF.

Bisherige Reaktionen

Bish­erige Reaktionen:

Saar­brück­er Zeitung, 18.08.2010: Recht­sex­treme im Ord­nungs­di­enst beim „Roc­co del Schlacko“

Bild Zeitung, 19.08.2010: Rechter Mob als Sicherheitskraft?

SR1 Europawelle Nachricht­en: ab 03:04 min

Pressemit­teilung der Bun­destagsab­ge­ord­neten Yvonne Ploetz, Die Linke

Pressemit­teilung des Net­zw­erk für Demokratie und Courage e.V. (NDC)

Pressemit­teilung der Grü­nen Stad­trats­frak­tion Saarbrücken

Entschuldigungsver­such der Ver­anstal­ter des Roc­co del Schlacko und der ver­ant­wortlichen Sicherheitsfirma

Pressemitteilung: Neonazis als Security beim diesjährigen Rocco del Schlacko – Festival

Antifa Saar wen­det sich entsch­ieden gegen den Ein­satz von führen­den Neon­azis als Secu­ri­ty beim diesjähri­gen Roc­co del Schlacko – Festival.

Am ver­gan­genen Woch­enende fand in den „Sauwasen“ im Köller­tal das beliebte Musik­fes­ti­val Roc­co del Schlacko mit über 20.000 Besucher_innen statt. Dieses Fes­ti­val ist ins­beson­dere bei alter­na­tiv­en Jugendlichen und Erwach­se­nen beliebt.
Als skan­dalös ist zu werten, dass mehrere bekan­nte Neon­azis von den Ver­anstal­tern im Secu­ri­ty-Dienst einge­set­zt wurden.

Dabei han­delte es sich unter anderem um führende Aktivis­ten aus der Kam­er­ad­schaft Saarsturm (Kevin Tkatsch), dem süd­west­deutschen Ham­mer-Skin-Net­zw­erk (Frank Moli­na) und der aufgelösten Kam­er­ad­schaft Saar­lautern (Peter Strumpler).

Sara Jost, Press­esprecherin der Antifa Saar, erk­lärt hierzu: 

Es ist unerträglich, dass führende Aktivis­ten der organ­isierten saar­ländis­chen Neon­azi-Szene in der­ar­ti­gen Macht­po­si­tio­nen einge­set­zt wer­den, in denen sie ihre autoritären Charak­terzüge ganz offen gegenüber anderen Men­schen ausleben kön­nen. Ins­beson­dere alter­na­tive Jugendliche gehören häu­fig zum Angriff­sziel dieser Per­so­n­en­gruppe und mussten sich­nun Über­grif­f­en, dauer­hafter Beobach­tung und Kon­trollen durch ger­ade diese aussetzen.“

Bere­its fre­itags erhielt die Antifa Saar mehrere Anrufe von aufge­bracht­en Festivalbesucher_innen. Im Laufe des Woch­enen­des melde­ten sich noch weit­ere Per­so­n­en und auf dem Fes­ti­val auftre­tende Musik­grup­pen, die uns über die „Nazi-Secu­ri­ty“ informierten. Dabei wurde auch von geziel­ten Über­grif­f­en der Secu­ri­ty auf Per­so­n­en auf­grund des Zeigens antifaschis­tis­ch­er Sym­bo­l­ik berichtet. Eine per­sön­liche Vor­sprache eines Vertreters unser­er Gruppe bei den Ver­anstal­tern führte zu keinerlei
Konsequenzen.

Timo Reuter, Experte der Antifa Saar für mil­i­tan­ten Neon­azis­mus und Autor für die Fachzeitschrift „Der Rechte Rand“ betont:

Auf­fäl­lig ist, dass beim Roc­co del Schlacko bun­desweit bekan­nte Kad­er der im Saar­land aktiv­en Kam­er­ad­schaftsszene einge­set­zt wur­den und nicht nur „kleine Fis­che“. Im Saar­land ist derzeit ver­mehrt die Ten­denz festzustellen, dass sich mil­i­tante Neon­azis in Sicher­heits­fir­men engagieren.“

Die Antifa Saar fordert Ver­anstal­ter von Fes­ti­vals dazu auf, in Zukun­ft in ihrem Sicher­heit­skonzept diesen Umstand zu bedenken und erst gar keine Neon­azis mehr einzuset­zen. Festivalbesucher_innen und auftre­tende Bands sind dazu aufgerufen, sich in solchen Fällen bei den Ver­anstal­tern zu beschw­eren und gegen die Anwe­sen­heit von Nazis vorzugehen.

Bild­ma­te­r­i­al zu der Pressemit­teilung ist einzuse­hen auf der Home­page der Antifa Saar und kann in Druck­qual­ität bei uns erfragt werden.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir gerne zur Verfügung.

Saar­brück­en, 16.08.2010

Pressemit­teilung als PDF


Peter Strum­pler, langjähriger Führungskad­er der mit­tler­weile aufgelösten “Kam­er­ad­schaft Saarlautern”. 


Frank Moli­na, Aktivist der “Ham­mer­skins” und Sänger der saar­ländis­chen Neon­az­iband “Jungsturm”.


Kevin Tkatsch, arbeit­et regelmäßig als “Secu­ri­ty”. Das zweite Bild zeigt ihn auf ein­er Neon­azidemon­stra­tion am 29.05.2010 in Homburg/Saar.

Weit­ere Informationen:
Unter der Kat­e­gorie “Nazis” kön­nen Artikel, die sich mit der neon­azis­tis­chen Szene im Saar­land befassen, einge­se­hen werden.

In Gedenken an Max Braun

Mit ein­er Demon­stra­tion unter dem Mot­to “Keinen Kom­pro­miss mit der Bar­barei” am 03.07.2010 erin­nerte die Antifa Saar / Pro­jekt AK an den 65. Todestag des saar­ländis­chen Antifaschis­ten Max Braun.
Der Aufruf­text und die Rede­beiträge kön­nen unter http ://maxbraun.blogsport.de. einge­se­hen werden.

Max Braun

Pressemitteilung: Über 200 AntifaschistInnen protestieren in Schafbrücke gegen Nazi-Konzert

Über 200 AntifaschistIn­nen protestieren in Schaf­brücke gegen Nazi-Konz­ert am 25.02.2009

Das Konzept der Antifa Saar / Pro­jekt AK, die NPD-Ver­anstal­tung in der Fes­thalle Schaf­brücke durch eine Block­ade zu stören, hat sich als erfol­gre­ich erwiesen. Rund 200 Men­schen block­ierten die Hauptz­u­fahrt zur Fes­thalle an der Kreuzung Kaiser­straße / Am Stahlham­mer für mehrere Stun­den und sorgten dafür, dass das Nazi-Konz­ert nur unter erhe­blichem Polizeiein­satz und nicht ungestört von­stat­ten gehen kon­nte. So fand der Protest nicht etwa weit ent­fer­nt, son­dern in unmit­tel­bar­er Nähe der Nazi-Ver­anstal­tung statt. Im Anschluss an die Block­ade-Aktion in Schaf­brücke demon­stri­erten die AntifaschistIn­nen noch eine Stunde lang durch die Saar­brück­er Innen­stadt. In Rede­beiträ­gen wur­den die NPD-Ver­anstal­tung in Schaf­brücke und der Protest dage­gen thematisiert.

Trotz der nur halb­herzi­gen Ver­suche der Stadt Saar­brück­en, das NPD-Konz­ert am Ascher­mittwoch auf juris­tis­chem Wege zu ver­hin­dern, und der zeitweili­gen Ein­stel­lung des öffentlichen Nahverkehrs nach Schaf­brücke haben über 200 Men­schen heute vor Ort deut­lich gemacht, dass sie solche Naziver­anstal­tun­gen nicht kom­men­tar­los hin­nehmen wer­den. Dazu Alexan­der Breser von der Antifa Saar / Pro­jekt AK: „Wir haben heute erfol­gre­ich gezeigt, dass es möglich und zwin­gend notwendig ist, auch ohne den Segen der Stadtver­wal­tung gegen solche Naziver­anstal­tun­gen vorzuge­hen. Die Men­schen vor Ort haben durch ihr Engage­ment dafür gesorgt, dass das Konz­ert der NPD nicht ungestört stat­tfind­en kon­nte. Sie haben deut­lich gemacht, dass man sich den Nazis dort ent­ge­gen­stellen muss, wo sie sich für ihre Het­zver­anstal­tun­gen tre­f­fen. Und nicht am anderen Ende der Stadt.“

Kri­tik muss sich dage­gen unser­er Mei­n­ung nach die Stadtver­wal­tung gefall­en lassen: Während es in anderen Städten dur­chaus möglich ist, solche Nazi-Konz­erte rechtssich­er zu ver­hin­dern, hat man in Saar­brück­en außer ein­er schwach begrün­de­ten Ver­botsver­fü­gung, die vor den Gericht­en keinen Bestand haben kon­nte, nichts gegen den organ­isierten Neon­azis­mus aufzu­bi­eten. Daran ändert auch die kurzfristige Teil­nahme der Ober­bürg­er­meis­terin an der Gegenkundge­bung von Pfar­rer Met­zinger nichts.

Dass der Reise­bus, von dem aus vor zehn Tagen Neon­azis eine Gruppe antifaschis­tis­ch­er Gew­erkschafter in der Nähe von Jena angrif­f­en und schw­er ver­let­zten, von der NPD Saar mitor­gan­isiert wurde, und dass laut Bericht­en des Saar­ländis­chen Rund­funks in diesem Zusam­men­hang mit­tler­weile auch gegen den NPD-Saar Funk­tionär Bernd Ehrre­ich ermit­telt wird, scheint im Saar­brück­er Rathaus noch immer keinen Anlass zum Han­deln zu geben.

Zu den Protesten unmit­tel­bar vor der Ver­anstal­tung­shalle der Nazis haben aufgerufen: Antifa Saar / Pro­jekt AK, Anti­na­tionale Offen­sive Saar, Saar­b­o­tage, DKP-Saar, Jusos Saar und SJD – die Falken.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir Ihnen unter der Tele­fon­num­mer 0175–1271105 sowie per E‑Mail an antifasaar@yahoo.de zur Verfügung.

Pressemit­teilung: Über 200 AntifaschistIn­nen protestieren in Schaf­brücke gegen Nazi-Konz­ert [pdf]