Adornos Leninismus“

Vor­trag und Diskus­sion mit Lars Quad­fasel (Ham­burg)
Dien­stag, 04. Dezem­ber
20.00 Uhr
Nauwieser­straße 19, 66111 Saar­brück­en

Sen­ti­men­tal und falsch unmit­tel­bar, eine Mis­chung von Sozialdemokratie und Anar­chis­mus”, urteilte Adorno ein­mal über Arbeit­en des Insti­tut­skol­le­gen Erich Fromm: “Ich würde ihm drin­gend rat­en, Lenin zu lesen.” Dessen Staat und Rev­o­lu­tion zählte er Wal­ter Ben­jamin gegenüber “zu dem tief­sten und mächtig­sten an poli­tis­ch­er The­o­rie”; und noch 1956 koket­tierte er im Gespräch mit Horkheimer mit der Idee eines neuen, “streng lenin­is­tis­chen Man­i­fests”. Weit­er­lesen

Von Adorno zu Mao – Über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung“

Vor­trag und Diskus­sion mit Jens Benicke (Freiburg)

Fre­itag, 9. März 2012
19.00 Uhr
N.N., Nauwieser­str. 19, Saar­brück­en

Nach­dem 1956 sow­jetis­che Panz­er den Auf­s­tand gegen das staatskap­i­tal­is­tis­che Regime in Ungarn niedergeschla­gen haben, entste­ht aus dem Protest dage­gen im West­en eine „Neue Linke“, die sich expliz­it gegen Stal­in­is­mus und Sozialdemokratie wen­det. Diese sich zuerst in den USA, Frankre­ich und Großbri­tan­nien entwick­el­nde Strö­mung ent­deckt dabei auch die dis­si­den­ten Tra­di­tio­nen der ArbeiterInnen­bewegung, vom Rätekom­mu­nis­mus bis zum west­lichen Marx­is­mus, wieder. Weit­er­lesen