Empfehlung: Veranstaltungen im September

Schattenarmee oder Einzelfälle?
Rechte Netzwerke in Bundeswehr und Polizei

Dien­stag, 3. Sep­tem­ber 2019, 18:00 Uhr,
Bre­ite 63, Bre­ite Straße 63, 66115 Saar­brück­en
Ver­anstal­ter: Linksju­gend [’sol­id] Saar­land

Han­ni­bal-Kom­plex, André S., KSK-Skan­dal, „NSU 2.0″… in den let­zten Jahren, nein, Monat­en, erschüt­tern immer neue Skan­dale über recht­sradikal motivierte Gewal­tak­te, Ver­schwörun­gen, Todeslis­ten oder Dro­hbriefe die Öffentlichkeit. Ger­ade die Polizei und die Bun­deswehr scheinen mit ihren autoritären &  hier­ar­chis­chen Struk­turen ansprechend für Leute zu sein, die von demokratis­chen, geschweige denn human­is­tis­chen Werten nicht viel hal­ten. Jedoch darf die jüng­ste Welle an Veröf­fentlichun­gen nicht darüber hin­wegtäuschen, dass die Prob­leme sys­tem­a­tis­ch­er Natur sind. Recht­sradikale und ihre Tat­en wer­den in Deutsch­land tra­di­tionell ver­harm­lost und klein­gere­det. Deshalb wollen wir am 3. Sep­tem­ber dem Nazi-Prob­lem in staatlichen Struk­turen auf den Grund gehen. Mod­eriert wird die Ver­anstal­tung von Den­nis Lan­der, innen­poli­tis­ch­er Sprech­er der Links­frak­tion im saar­ländis­chen Land­tag und Mit­glied des Landessprecher*innenrates der Linksju­gend [’sol­id] Saar.
Unsere Gäste:
– Mar­ti­na Ren­ner: Die Bun­destagsab­ge­ord­nete ist antifaschis­tis­che Sprecherin der Links­frak­tion, welche sie im Innenauss­chuss ver­tritt. Mar­ti­na Ren­ner war zudem Obfrau der thüringis­chen Links­frak­tion im NSU-Unter­suchungsauss­chuss. Sie veröf­fentlicht regelmäßig zu den The­men Bürg­er­rechte, Geheim­di­en­ste, Antifaschis­mus und Demokratiefra­gen.
– Sebas­t­ian Erb: Der Jour­nal­ist ist seit 2011 bei der Berlin­er taz tätig. Dort ist der Sozial­wis­senschaftler unter anderem an den Recherchen zum Han­ni­bal-Kom­plex beteiligt und gilt als Experte für Recherchetech­niken im dig­i­tal­en Raum.
– Rosa Rosan­da: Sie ist aktiv bei der Antifa Saar / Pro­jekt AK. Da wir auch die Vor­fälle und Zustände im Saar­land beleucht­en wollen, freut uns, die Vertreterin ein­er regionalen Antifa­gruppe begrüßen zu dür­fen.

Über Methoden zur Vertuschung von Naziverbrechen

Sam­stag, 21. Sep­tem­ber 2019, 18.00 Uhr
JUZ „Friedrich Dürr“,  Käthe-Koll­witz-Str. 2–4, 68169 Mannheim
Ver­anstal­ter: Gewan­tifa

1. NSU und Bombe­nan­schlag in der Keup­straße (Köln)    
Ref­er­entIn­nen: Keup­straße ist über­all
2. Der Mord an Oury Jal­loh    
Ref­er­entIn­nen: Ini­tia­tive in Gedenken an Oury Jal­loh
3. Ras­sis­tis­ch­er Bran­dan­schlag im Saar­land    
Ref­er­entIn­nen: Antifa Saar / Pro­jekt AK
4. Zur Sys­tem­atik der Ver­schleierung    
Ref­er­entIn­nen: Gew­erkschaf­terIn­nen und Antifa  gemein­sam gegen Dummheit und Reak­tion (Gewan­tifa)