Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk

Buchvorstel­lung & Punkrocktresen

Sam­stag, 8. August 2026
19:00 Uhr
com­mune 
Ver­anstal­tungsraum Ein­gang Rotenhofstr.1
66111 Saar­brück­en

In nahezu allen Gesellschafts­bere­ichen erleben wir derzeit einen ras­an­ten Anstieg von Anti­semitismus. Darauf weisen aktuelle Forschungsergeb­nisse eben­so hin wie Sta­tis­tiken von Melde- und Beratungsstellen wie RIAS und OFEK. Beson­ders bemerkenswert ist die Zunahme juden­feindlich­er Vor­fälle in alter­na­tiv­en und sich pro­gres­siv geben­den Milieus, die sich in ihrer Selb­st­wahrnehmung oft­mals immun gegenüber solchen Ten­den­zen wäh­nen. In diesem Buch fra­gen sich die Autor:innen, wie eine Sub­kul­tur wie Punk, deren Geschichte und Gegen­wart maßge­blich auch von jüdis­chen Protagonist:innen geprägt wurde und wird, anfäl­lig für anti­semi­tis­che Dynamiken wer­den kon­nte? Inwiefern set­zen sich Punks gegen Anti­semitismus zur Wehr? Wie erleben jüdis­che Punks – auch in Deutsch­land – die Entwick­lun­gen seit dem Siebten Okto­ber? Was macht Sub­kul­turen wie Punk den­noch auch für Juden und Jüdin­nen noch immer attrak­tiv? Kann Punk ein Reser­voir sein, für eine Kri­tik und Bekämp­fung des Anti­semitismus auf der Höhe der Zeit?

Wir haben die Her­aus­ge­ber ein­ge­laden, das Buch bei uns vorzustellen: Andreas Borsch ist His­torik­er und Grün­dungsmit­glied der Ini­tia­tive Inter­diszi­plinäre Anti­semitismus­forschung an der Uni­ver­sität Tri­er. Tobias Johann ist Sozi­ologe und schreibt u.a. für das Punk­fanzine „Ost­saar­zorn“.

Eine Ver­anstal­tung von Krachkollek­tiv, Antifa Saar / Pro­jekt AK, Cri­Think! e.V. Gesellschaft zur Förderung des kri­tis­chen Denkens und Han­delns, SKS Sol­i­darisches Kul­tur- und Sportkollek­tiv.
In Koop­er­a­tion mit der Rosa Lux­em­burg Stiftung Saar­land / Peter Imandt Gesellschaft e.V.