Eine Geschichte des Zionismus
Vortrag und Diskussion mit Alex Carstiuc
Samstag, 1. August 2026
19:00 Uhr
commune Verantstaltungsraum
Eingang Rotenhoftsr. 1
Der aktuelle Antisemitismus bezieht sich nicht erst seit dem Massaker und der genozidalen Botschaft der Hamas vom 7.10. wesentlich auf den Staat Israel und den Zionsmus. Israel ist nunmehr endgültig „Der Jude unter den Staaten“ (Léon Poliakov) geworden.
In vielen öffentlichen Debatten wird Zionismus mit Rassismus, Kolonialismus oder sogar mit Faschismus und Nationalsozialismus gleichgesetzt.
Alex Carstiuc geht in seinem Referat auf die Wurzeln des Zionismus ein: Die sozialistischen und universalistischen Elemente, den antikolonialen Kampf gegen das osmanische Reich und das Britische Empire, den revisionistischen Zionismus. Nicht zuletzt wird es um die Idee einer Emanzipation der Juden der Disapora von der sie unterdrückenden Mehrheitsgesellschaft und die Vision der Schaffung einer nationalen jüdischen Heimstätte gegen den Antisemitismus gehen.
Alex Carstiuc ist Historiker, Sozialarbeiter, Übersetzer und Mitbetreiber der ProgrammSchänke Bajszel in Berlin. Er hat u.a. Werke von Léon Poliakov und Pascal Bruckner übersetzt. Im Herbst erscheint seine Übersetzung von Georges Bensoussan „Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konfliktes“. Er ist Mitbegründer des Vereins Masiyot Aufklärung-Kritik-Bildung e.V. und macht Projektarbeit gegen Antisemitismus und Antizionismus.

Eine Veranstaltung der Antifa Saar / Projekt AK und CriThink! e.V. Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns