Pressemitteilung zum „Nationalen Widerstand Zweibrücken“

Die Antifa Saar / Pro­jekt AK hat eine Recherche über die Nazikam­er­ad­schaft „Nationaler Wider­stand Zweibrück­en“ (NWZ) veröf­fentlicht. Außer­dem ist es gelun­gen, die vom NWZ in der Ver­gan­gen­heit für die Ver­bre­itung ihrer men­schen­ver­ach­t­en­der Pro­pa­gan­da genutzte Inter­net­do­main (www.nationaler-widerstand-zweibrücken.org) zu übernehmen. Statt Nazi­parolen sind dort nun Infor­ma­tio­nen über Aktiv­itäten und Per­so­n­en der Zweibrück­er Naziszene zu find­en.

Am 10.03.2018 (nach der Veröf­fentlichung unseres Recherche-Infos unter www.nationaler-widerstand-zweibrücken.org) präsen­tierte der NWZ sich mit diesem Trans­par­ent in Hom­burg und machte damit selb­st auf unsere Recherche aufmerk­sam. 😀
(Bildquelle: fex­es, flickr.com, CC BY-NC 2.0)

 

Der „Nationale Wider­stand Zweibrück­en“ gilt als eine der ältesten noch aktiv­en Nazikam­er­ad­schaften in Rhein­land-Pfalz. Seine Aktiv­itäten erstreck­en sich von Demon­stra­tio­nen zur Ver­her­rlichung von NS-Ver­brechen über die Organ­i­sa­tion von Recht­srock­konz­erten bis hinein in den Bere­ich des Ter­rors von rechts.

Sara Jost, Press­esprecherin der Antifa Saar / Pro­jekt AK, erk­lärt dazu:

Den Nazis vom soge­nan­nten „Nationalen Wider­stand Zweibrück­en“ muss endlich offen­siv der Raum genom­men wer­den. Während die Stadt Zweibrück­en alles für einen möglichst geräuschar­men Ablauf der Nazikundge­bun­gen macht, liegt es an engagierten Antifaschist_innen, Detlef Walk und seinen Kam­er­aden ent­ge­gen zu treten. So auch am 14.03.2018, wenn Neon­azis wieder mal durch Zweibrück­en marschieren wollen.“