Kurzmeldung: Die NPD will wieder ihren Politischen Aschermittwoch im Saarland feiern

anti_npd1Wie ein­er Mel­dung auf der Home­page der saar­ländis­chen NPD zu ent­nehmen ist, plant die NPD im Saar­land dieses Jahr am 5. März erneut einen soge­nan­nten Poli­tis­chen Ascher­mittwoch zu ver­anstal­ten. Für bun­desweites Auf­se­hen erregte der Poli­tis­che Ascher­mittwoch 2009 in der Fes­thalle Saar­brück­en-Schaf­brücke als ein Fernse­hteam eine Rede von Udo Pastörs aufze­ich­nete und in der Fernsehsendung Panora­ma „skan­dal­isierte“. Dabei tat er nur das was Nazis eben bei solchen Ver­anstal­tun­gen tun, wenn man sie lässt: Anti­semi­tis­che und ras­sis­tis­che Het­zre­den hal­ten.

Als Red­ner sind die bei­den Spitzenkan­di­dat­en der NPD zur Europawahl, Udo Voigt und Olaf Rose, angekündigt.

Der Ver­anstal­tung­sort wurde seit­ens der NPD noch nicht bekan­nt gegeben. Mit dem Ver­such im Jan­u­ar in Saar­brück­en einen Bun­desparteitag durchzuführen, scheit­erte sie kläglich und musste diesen unter erhe­blichem organ­isatorischen Aufwand nach Thürin­gen ver­legen. Es wird sich nun zeigen, ob die NPD ver­suchen wird diese Nieder­lage dadurch zu kom­pen­sieren, indem sie mit ein­er Ver­anstal­tung am Ascher­mittwoch ver­sucht städtis­che Räume „zurück­zuer­obern“ oder ob sie auf das alt­be­währte Auswe­ichquarti­er in Saar­brück­en-Fechin­gen, das Hotel Budapest, zurück­we­icht.

Bere­its 2012 und 2013 fan­den dort die „Poli­tis­ch­er Aschermittwoch“-Veranstaltungen der NPD-Saar statt und der dama­lige NPD-Lan­deschef und heutige Press­esprech­er der Bun­despartei, Frank Franz, dank­te zu Beginn sein­er Rede 2012 dem „lieben Uwe“, der sich nicht gescheut hätte, „der NPD sein Hotel trotz der Medi­en­het­ze anzu­bi­eten“. Bei dem „lieben Uwe“ han­delt es sich um den Hotelin­hab­er Uwe Lucacs, der noch im Novem­ber 2013 als Delegiert­er für die bevorste­hende Kom­mu­nal- und Europawahl 2014 für die Auf­stel­lung der Bezirk­srat­sliste Hal­berg gewählt wurde. Allerd­ings nicht für die NPD, son­dern für den CDU Ortsver­band Bre­bach-Fechin­gen.