Kundgebung, Platz vor der Synagoge Saarbrücken
Mittwoch, 7. Oktober
18 Uhr
Platz vor der Synagoge
3 Jahre sind vergangen seit dem Angriff der Hamas auf Israel. 3 Jahre, seit islamistische Terroristen am 7. Oktober 2023 das größte Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Shoa verübt haben. 3 Jahre, in denen Antisemitismus sich so laut und gewaltvoll artikuliert wie lange nicht mehr.
Ob im linken oder rechten politischen Spektrum, ob in islamistischen oder akademischen Milieus: Antisemitismus ist die Klammer, die alle Gruppe vereint. Das gemeinsame Feindbild heißt Israel. Der jüdische Staat gilt ihnen als größtes Übel der Welt und soll ausgelöscht werden, „Zionisten“ werden als neue Faschisten gebrandmarkt und bedroht.
Die Folge: Antisemitische Übergriffe und Gewalttaten sind seit dem 7.10.2023 weltweit explodiert. Häuser von jüdischen oder israelsolidarischen Personen werden mit Davidsternen oder Hamas-Dreiecken markiert und Synagogen angegriffen. Jüdinnen und Juden trauen sich an vielen Orten in Deutschland nicht, religiöse Symbole offen auf der Straße zu tragen.
Gegen diese antisemitische Normalität veranstalten wir am 7. Oktober 2026 um 18:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Platz vor der Synagoge in Saarbrücken. Wir rufen auf, der Opfer des 7.10.2023 zu gedenken und gleichzeitig klarzumachen: Der Kampf gegen Antisemitismus darf kein bloßes Lippenbekenntnis sein, sondern muss mit allen Mitteln und überall geführt werden. Wir stehen an der Seite Israels und aller Jüdinnen und Juden weltweit. Nie wieder ist jetzt.
Synagogengemeinde Saarbrücken, Deutsch-Israelische Gesellschaft Saar, Junges Forum Saar, SIGA – Saarländische Initiativen gegen Antisemitismus