Saarländische Nazis bei HoGeSa-Demo in Köln

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selb­ster­nan­nte “Saar­län­der gegen Salafis­ten”

Am 26.10.2014 marschierten ca 4.000 gewalt­bere­ite Hooli­gans und Neon­azis in Köln. Inhaltlich­er Aufhänger für die als Demon­stra­tion getarnte Krawalle war ein dif­fus­es Beken­nt­nis gegen Salafis­mus. Dabei wurde Musik der Naz­iband Kat­e­gorie C gelauscht und auch anson­sten gab es für die abges­tumpften Teil­nehmer wenig Beläs­ti­gun­gen etwa durch Rede­beiträge oder ein­schre­i­t­ende Polizis­ten. Das Meiste ist hierzu schon an ander­er Stelle gesagt worde. Da sich unter den Teil­nehmern aber auch eine Gruppe saar­ländis­ch­er Neon­azis befand, die sich gegen 9 Uhr vom Saar­brück­er Haupt­bahn­hof mit dem Zug Rich­tung Köln auf­machte, wollen wir kurz auf die Pro­tag­o­nis­ten der saar­ländis­chen Neonziszene im Umfeld der soge­nan­nten HoGeSa-Demo einge­hen.

Mit von der Par­tie waren nach unseren vor­läu­fi­gen Infor­ma­tio­nen unter anderem:

- Niels Berang (Sturmdivision Saar)
- Markus Mang (NPD)
- Christian Oehrlein (Saarland Bridage)
- Jacky Süßdorf (NPD)
- Harald Hörner 
- Dirk Schmidt (NPD)
- Steve Winter (Sturmdivision Saar)
- Sascha Wagner (NPD)

Durch Klick­en auf die ver­link­ten Namen gelan­gen Sie zu weit­er­führen­den Infor­ma­tio­nen zu den betr­e­f­fend­en Per­so­n­en.

Auch im Saar­land bestätigt sich dem­nach, was auf Bun­de­sebene von ver­schiede­nen Pres­sev­ertretern schon nachgewiesen wurde: Die HoGeSa Demon­stra­tion und das dazuge­hörende Net­zw­erk ist ein Ver­such der organ­isierten Neon­aziszene durch Kon­tak­te zu gewalt­bere­it­en Fußball­fans und das Auf­greifen gesellschaft­spoli­tisch rel­e­van­ter The­men aus der Bedeu­tungslosigkeit emporzusteigen.

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