Antisemitismus und die AfD – Buchvorstellung und Diskussion mit Stefan Dietl

Sam­stag, 11. April 2026
18:30 Uhr
Café Kos­mos
Fut­ter­str. 4
Saar­brück­en

Anti­semitismus ist in der AfD all­ge­gen­wär­tig. Immer wieder attack­iert die Partei unter Rück­griff auf anti­semi­tis­che Stereo­type promi­nente Vertreterin­nen jüdis­chen Lebens, teilen führende AfD-Funk­tionärin­nen anti­semi­tis­che Ver­schwörungserzäh­lun­gen oder rel­a­tivieren die Ver­brechen des Nation­al­sozial­is­mus. Trotz der zahlre­ichen ein­schlägi­gen Skan­dale in ihrer noch jun­gen Parteiengeschichte wird dem Antisemitis­mus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beach­tung geschenkt.

In seinem Buch beschreibt Ste­fan Dietl den Anti­semitismus als wesentlich­es Ide­olo­gieele­ment und Wel­terk­lärungsmod­ell der AfD. Dabei nimmt er die ver­schiede­nen Erschei­n­ungs­for­men des Juden­has­s­es in der Partei eben­so unter die Lupe wie die Ver­suche der AfD, sich als Boll­w­erk gegen Anti­semitismus und Für­sprecherin Israels zu inszenieren.

Hin­weis: am Vortag spricht Ste­fan Dietl bei der Arbeit­skam­mer zu Anti­semitismus und Gewerkschaften

Veranstalter*innen: Antifa Saar / Pro­jekt AK; Cri­Think! e.V.; Hein­rich Böll Stf­tung Saar; Deutsch-Israelis­che Gesellschaft Saar; Junges Forum Saar.

Die Ver­anstal­ter behal­ten sich vor, von ihrem Haus­recht Gebrauch zu machen und Per­so­n­en, die extrem recht­en Parteien oder Organ­i­sa­tio­nen ange­hören, der recht­en Szene zuzuord­nen sind oder bere­its in der Ver­gan­gen­heit durch ras­sis­tis­che, nation­al­is­tis­che, anti­semi­tis­che oder men­schen­ver­ach­t­ende Äußerun­gen in Erschei­n­ung getreten sind, den Zutritt zur Ver­anstal­tung zu ver­wehren oder sie von dieser auszuschließen.