Naziveranstaltungen stören, blockieren, verhindern!

Für kom­menden Don­nerstanti_npd1ag, den 17.04., plant die faschis­tis­che NPD um 19 Uhr eine Wahlkampfver­anstaltung in Saar­brück­en.

Neben den regionalen und alt­bekan­nten Nazis aus dem Saar­land wird auch der stv. Parteivor­sitzende der NPD Karl Richter vor Ort sein. Richter, der für die ras­sis­tis­che „Bürg­erini­tia­tive Aus­län­der­stopp“ im Münch­n­er Stad­trat sitzt, wird bei der Ver­anstal­tung eine Rede hal­ten. Er kann auf eine lange poli­tis­che Kar­riere im Lager der radikalen Recht­en zurück­blick­en. So war Karl Richter in den 1990iger Jahren nicht nur Press­esprech­er der bayrischen Repub­likan­er (REP), son­dern auch Chefredak­teur in der, von SS Sturm­ban­n­führer Arthur Erhardt gegrün­de­ten, extrem recht­en Zeitung Nation und Europa. Im Okto­ber 1991 grün­dete er gemein­sam mit weit­eren (Neo-)Nazis die Deutsche Liga für Volk und Heimat.
Seit 2004 ist Richter Mit­glied der NPD und arbeit­ete als wis­senschaftlich­er Berater der Land­tags­frak­tion, der säch­sis­chen NPD. 2008 wurde er mit 1,4% in den Münch­n­er Stad­trat gewählt, wo er seit­dem ver­weilt. Bei sein­er Verei­di­gung 2008 hat Richter laut Zeug_innen Aus­sagen den Hit­ler­gruß gezeigt. In zweit­er Instanz wurde er daraufhin zu ein­er Geld­strafe von 2800 € verurteilt. Zwis­chen 2008 und Anfang 2014 war Karl Richter zudem Chefredak­teur der NPD Zeitung „Deutsche Stimme“. 2009 wurde er zum stel­lvertre­tenden Parteivor­sitzen­den gewählt.

Wir wollen dem Anti­semiten und Faschis­ten Karl Richter, sowie der men­schen­ver­ach­t­en­den NPD jede Gele­gen­heit nehmen, ihre reak­tionären und geschicht­sre­vi­sion­is­tis­chen Has­sre­den zu propagieren. Deshalb rufen wir zu Störak­tio­nen gegen den Wahlkampf der NPD im All­ge­meinen, sowie die Wahlkampfver­anstal­tung im Beson­deren auf.

Wir wollen gemein­sam mit anderen Antifaschist_innen die Ver­anstal­tung am Don­ner­stag stören. Hal­tet die Augen und Ohren offen und ver­fol­gt unseren Blog und andere gängige Mobil­isierungsme­di­en.

Kein Fußbre­it der NPD – Kein Fußbre­it den Faschis­ten